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Jun 03, 2020 Last Updated 11:41 AM, May 20, 2020

Artikelarchiv: A-Z 

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André Uebe
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Nachdem in Sachsen 1945 einer kurzzeitigen Gründung des Roten Kreuzes durch die Sowjetische Militäradministration stattgegeben wurde, erfolgte am 19.09.1945 das endgültige Verbot (s. Zeitschrift 1/2016).

Ausgabe 2-2016
Walter Bruchhausen
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Die Professionalisierung des Hebammenberufs ging auch mit der Anbindung von zuerst Prüfung und dann Ausbildung an akademische Einrichtungen einher. Der Beitrag zeigt am Beispiel der drei aufeinander folgenden Bonner Ausbildungsstätten für das südliche Rheinland um 1800 – erst kurfürstliche Akademie und Universität, dann französisches Lycée und schließlich preußische Universität – wie sich die akademische Etablierung der Geburtshilfe als zunehmend eigenständiges Fach auf die Hebammenausbildung auswirkte – nämlich als Ausgrenzung. Obwohl sich an der neuen Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn erstmals ein Professor praktisch wie wissenschaft lich ausschließlich der Geburtshilfe widmete, waren die Hebammenschulen in Koblenz und Köln angesiedelt, beide damals ohne Universität.

Ausgabe 2012
Nina Grabe
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Die Pflege alter Menschen galt als genuin weibliches Tätigkeitsfeld und wurde folglich überwiegend von Frauen übernommen, zumeist konfessionell gebundenene Krankenschwestern. Als Heimleiter fungierten hingegen vielfach auch Männer. Ende der 1960er Jahre entschieden sich, u. a. infolge der zunehmenden Professionalisierung und Medikalisierung der Altenpflege, erstmals auch Männer für die Anfang der 1960er Jahre geschaffene Altenpflegeausbildung. Noch heute bilden männliche Altenpfleger aber weiterhin eine Minderheit.

Ausgabe 1-2016
Johannes Steinle, Anita Rölle, Prof. Dr. Maik H.-J. Winter
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Die Altenpflege als jüngster Pflegeberuf war anfänglich über weiblich konnotierte Attribute charakterisiert. Im Zeitverlauf kristallisierte sich jedoch aufgrund diverser Entwicklungen ein hochkomplexes soziales und zunehmend pflegerisches Berufsbild heraus. 2020 mündet die Altenpflege in die Generalistik und droht als originäres Berufsbild aufgelöst zu werden. Zwar besteht vorerst die Möglichkeit einer Spezialisierung, die mit der bisherigen Berufsbezeichnung abschließt – allerdings mit Herabsetzung des Kompetenzniveaus. Der Beitrag skizziert die Berufshistorie und widmet sich anschließend der beinahe paradoxen Entwicklung innerhalb der Altenpflege, die vor dem Hintergrund steigender Versorgungsbedarfe an Bedeutung gewinnt, zeitgleich jedoch Deprofessionalisierungstendenzen erkennen lässt.

Ausgabe 1-2020
Mathilde Hackmann
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Im Jahr 2020 wird in Deutschland das neue Curriculum der generalisierten Pflegeausbildung umgesetzt. Obwohl diese Idee in der deutschen Pflegeausbildung neu erscheint, stellt sich die Frage, ob Aspekte der Generalisierung bereits vorher ein Thema waren. Mit dem Ziel, Aspekte der Generalisierung zu identifizieren, erfolgte eine Lehrbuchanalyse über den Zeitraum der ersten Regulierung der Pflegeausbildung von 1907 in Preußen bis in die 1970er Jahre. Die Resultate zeigen, welche Aspekte der Generalisierung in den Büchern thematisiert wurden. Es lässt sich abschließend feststellen, dass Fortschritte in der Gesundheitsversorgung und gesellschaftliche Veränderungen in den Lehrbüchern einen Niederschlag finden.

Ausgabe 2-2019
Christina Vanja
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Obwohl die Krankenpfl ege in der frühen Neuzeit in der Regel keine spezifi sch weibliche Arbeit war, spielten Frauen eine bedeutende Rolle als Angestellte in den Hospitälern. Bis in das 19. Jahrhundert hinein arbeiten sie als Amtsfrauen gemeinsam mit ihren Ehemännern oder auch alleine in autoritätsträchtigen Positionen. Nach Eidesleistung verwalteten sie das gesamte Krankenhaus oder bestimmte Teile davon wie Rezeption, Küche, Kleiderkammer oder Pfl ege. Sie waren insbesondere zuständig für Ordnung und Sauberkeit, Fleiß und Sparsamkeit und bewachten die Keuschheit der weiblichen Insassen. Die Arbeit der Frauen in diesen Ämtern erlaubte weder ein Familienleben noch ein Privatleben. Am Ende der Periode, als der allgemeine Prozess der Professionalisierung ohnehin die Zahl der Schlüsselpositionen für ungelernte Ehegattinnen reduzierte und als neue Wohnformen immer beliebter wurden, haben die Ehegattinnen selbst eine Veränderung initiiert, indem sie ihre Diens ...

Ausgabe 2012
Dr. Hubert Kolling
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Sie sind Spiegel der Zeit, können kleine Wohltäter sein – und schmücken unsere Post. Die Rede ist von Briefmarken, früher offiziell Postwertzeichen genannt, die eine willkommene Möglichkeit zur Selbstdarstellung der Länder bieten, die sie ausgeben. Nicht umsonst bezeichnete sie der Philosoph, Kulturkritiker und Übersetzer Walter Benjamin (1892-1940) in seinem Text „Briefmarken-Handlung“ (1927) als „Visitenkarten, die die großen Staaten in der Kinderstube abgeben.“ So tragen die Briefmarken, für manche Zeitgenossen noch immer ein beliebtes Sammelobjekt, neben dem Wert und der Herkunftsbezeichnung zumeist ein künstlerisches Motiv. Die einst häufig verwandten Bildnisse von Monarchen wurden dabei im Laufe der Zeit durch interessante Darstellungen aus den Bereichen Kultur, Geschichte, Natur, Technik, Sport, Bauwerke sowie wichtiger Persönlichkeiten und aktueller Ereignisse abgelöst.

Ausgabe 1-2020
hpsmedia GmbH
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Ausgabe 1-2016
Dr. Marion Schumann
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Der Besuch eines Geburtsvorbereitungskurses für Schwangere ist seit dem Jahr 1972 in der Bundesrepublik eine Regelleistung der Krankenversicherung. Unter dem Begriff der „Psychologisierung“ der Geburtshilfe wurde damals anerkannt, dass Gebären und der Geburtsschmerz nicht nur durch medizinische klinische Mittel zu beeinflussen sind, sondern dass Schwangere und Gebärende selbst einen großen Einfluss auf die Geburt ausüben können. In Geburtsvorbereitungskursen wurden ihnen standardisierte Techniken vermittelt, die auf Selbstbestimmung und Selbstkontrolle über ihren Körper zielten, um die Wehenschmerzen zu lindern und die Effektivität des Gebärens zu steigern. Methoden einer möglichst schmerzarmen Geburt waren in den öffentlichen Medien Mitte der 1950er Jahre ein kontrovers diskutiertes Thema (vgl. Schumann, 2009, S. 129-168; dies. 2011, S. 38-50). Verschiedene Zeitschriften wie die damals auflagenstärkste Illustrierte „Constanze“ und auch „Der Spiegel“ berichteten über Möglichkeiten der Wehenschmerzlinderung un ...

Ausgabe 2-2015
André Uebe
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Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges 1945 wurden alle Organisationen in den einzelnen Besatzungszonen verboten, so auch das Rote Kreuz (s auch Zeitschrift GdP 1/2016). Das Rote Kreuz in Sachsen wurde noch bis September 1945 geduldet und danach gänzlich verboten. In den drei westlichen Besatzungszonen durfte das Rote Kreuz nach der Entmilitarisierung wieder zeitnah gegründet werden.

Ausgabe 1-2020
Dr. Bettina Blessing
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Seitjeher ist die Bettstätte für das Wohlbefinden des Kranken mitmaßgebend. Sie soll sowohl seiner Bequemlichkeit als auch der Förderung seiner Gesundheit dienen. Zugleich muss sie den Anforderungen der Pflege gerecht werden. 1832 wies z.B. der angesehene Arzt Johann Friedrich Dieffenbach (1792-1847) auf die zentrale Funktion des Bettes im Leben des Kranken hin: „Das Bette des Kranken ist seine Welt, in ihm lebt er, und weiter kommt er nicht. Es ist das erste und letzte im menschlichen Leben; der Neugeborene wird ins Bette gelegt, und der Sterbende verlässt ungern das Bette.“ Während es zur Geschichte des Betts als Schlafstätte bereits eine umfangreichere Forschungsliteratur gibt, wurde das Bett als Krankenlager bisher weitgehend unbeachtet gelassen.

Ausgabe 1-2017
Der Wert der Geschichte in Bezug auf die Entwicklung kritischen Denkens von Lernenden in der Pflege — Pflegeedukation als Instrument zur Förderung der Entwicklung reflexiven Denkens
Karin Eder, MSc, BSc
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Die Betrachtung einer australischen Studie von M. McAllister, W. Madsen, J. Godden, J. Greenhill, R. Reed zur Curriculums-Entwicklung in Bezug auf die Wichtigkeit der Verankerung der Geschichte der Pflege in den Lehrplänen. Diese Forschungsstudie befasste sich über einen Zeitraum von acht Monaten mit dem Verständnis des Geschichtsunterrichts in australischen Pflegeschulen und hinterfragte die Notwendigkeit des Geschichtsunterrichts in der Pflegeausbildung im Zusammenhang mit der Entwicklung von Kompetenzen in kritischem Denken und des Verständnisses des Berufsbildes. Das Ziel war, evidenzbasiert nachzuweisen, dass der Unterricht in Pflegegeschichte eine Notwendigkeit ist für die Weiterentwicklung der Profession und ebenso aufzuzeigen, dass gute Pädagogik und Expertenwissen für den Unterricht in Pflegegeschichte zum optimalen Wissenstransfer unabdingbar sind.

Ausgabe 1-2018
Gerhard Fürstler
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Anna Katschenka ist der historischen Pflegeforschung seit etwa 20 Jahren bekannt, unbekannt ist aber immer noch, wie sie ausgesehen hat. Begründung: Bis heute war es nicht möglich, ein Foto von ihr aufzutreiben. Umso erstaunlicher ist dabei wohl die Tatsache, als Anna Katschenka bereits 1946 über die vor dem Volksgericht Wien angesetzte Hauptverhandlung gegen die verantwortlichen Ärzte des Wiener „Spiegelgrundes“ wegen der Kindermorde („Todesbeschleunigungen“) und wie auch in den Tageszeitungen zu lesen war, als „Kronzeugin“ geladen und somit eigentlich schon seit damals, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt war. Am 16. Juli 1946 erfolgte ihre Zeugeneinvernahme vor dem Volksgericht: Wann sie zum ersten Mal gehört habe, dass in der Kinderfachabteilung Kinder eines gewaltsamen Todes gestorben sind, könne sie nur schwer sagen. Zuerst wollte sie nichts, später nur gelegentlich etwas davon gehört haben, schließlich erinnerte sie sich nicht einmal mehr an Dinge, die sie während der Voruntersuchung noch ausführlic ...

Ausgabe 2-2018
Melanie Foik
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Die Krankenpflege im sozialistischen Polen sollte nach dem Willen der politisch Verantwortlichen normalisiert und anderen Berufen gleichgestellt werden. Trotz umfangreicher gesetzlicher Regulierungen gestalteten sich die Arbeits- und Lebensverhältnisse von Krankenschwestern jedoch äußerst schwierig. Zu Beginn der 1960er Jahre hatte sich innerhalb der Berufsgruppe eine Atmosphäre von Anspannung und Unzufriedenheit verdichtet, die sich schließlich in zwei aufeinanderfolgenden Streiks in Warschau entlud. Die Proteste setzten zum einen den aufgestauten Unmut gegenüber den Behörden frei. Zum anderen offenbarten sich nun aber auch Gräben innerhalb des Berufsstandes selbst, da sich ein großer Teil der Krankenschwestern von ihren offiziellen Interessensvertretungen nicht repräsentiert fühlte.

Ausgabe 1-2020
Hilmar Conrad
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Rudolf Virchow skizzierte auf der Berliner Frauen-Vereins-Conferenz von 1869 seine Vorstellungen über die berufsmäßige Ausbildung der Krankenpflege. Die Analyse des Redemanuskripts wurde mittels der „Stufen zur Quellenarbeit“ nach Rohlfes durchgeführt. Sie enthält einen Überblick über Virchow, die Frauen-Vereine, das historische Umfeld und die Situation der kirchlichen sowie englischen Krankenpflege um 1869. Zentrales Argument Virchows ist, dass sich die Krankenpflege innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft und nicht in kirchlichen Institutionen organisieren solle. Weiter argumentiert er, dass die Geschlechtertrennung der Pflegkräfte auf den Pflegestationen aufzuheben sei. Die Durchführung müsse staatlich organisiert sein und die Finanzierung genossenschaftlich getragen werden.

Ausgabe 2-2017
Anne Phieler
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Der Artikel beschäft igt sich mit der Pfl ege von Sterbenden in Altenpfl egeeinrichtungen. Der Focus der Arbeit liegt auf dem Umgang des Pfl egepersonals mit den Sterbenden. Da Altenpfl eger- Innen im Verhältnis zu anderen Berufsgruppen die meiste Zeit mit dem Sterbenden verbringen, kommt ihnen eine Schlüsselstellung in der Betreuung der Sterbenden zu.1 Analysiert wurde diese Th ematik in der Fachpresse für Altenpfl ege in Deutschland im Zeitraum zwischen 1976 bis 1992. Der Befund dokumentiert eine rege Diskussion zu Th emen wie Körperpfl ege, Medikation oder verbale und nonverbale Kommunikation. Aber auch Aspekte wie die Rechtslage oder die Systematik zur Begleitung Sterbender waren Gegenstand der Auseinandersetzung und entwickelten sich unterschiedlich. Andere Th emen wie das Sterben als Teil der schulischen Ausbildung wiederum fanden keine Berücksichtigung.

Ausgabe 2-2013
hpsmedia GmbH
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Die Heiligen-Geist-Kirche mit Hospital in Wismar

Ausgabe 2-2015