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„Ihr Herz ist ihr Tarifvertrag gewesen ...“ – Kirchliche Personalpolitik für Krankenschwestern 1920-1930 in der Zeitschrift „Krankendienst“

Anfang des 20. Jahrhunderts spaltete sich die Krankenpflege in Deutschland in zwei diametral gegenüberstehende Lager: die weltliche und die geistliche Krankenpflege. Die katholischen Mutterhäuser hatten zunehmend Probleme, ihr Personal zu halten und neues Personal zu rekrutieren. Im Jahr 1920 gründete sich dann die Zeitschrift »Krankendienst«, die es sich zur Aufgabe machte, das Personal mental in seinem Beruf zu halten und die Leitlinien vorzugeben und zu propagieren. Dem ersten Pflexit in Deutschland hatte sie vor allem eines entgegenzusetzen: die Erhöhung des moralischen Drucks auf die Pflegenden.
Autor/in/nen
Monja Schünemann, Monja Schünemann, B.A. der Geschichtswissenschaften, Fachkrankenschwester Studentin der FU Berlin im Master Hilfswissenschaftlerin am Max Planck Institut für Bildungsforschung monja.schuenemann@web.de , Hilfswissenschaftlerin am Max Planck Institut für Bildungsforschung
Title
“Her Heart Has Been Her Collective Agreement...”. The Catholic Church and Its Bonding of Human Ressources in Nursing by the Journal “Krankendienst” (1920-1930)
Abstract
In the beginning oft the 20th century, health care was splitted into two different positions: those, who worked in secular spaces of nursing, and those, who still worked in the so called „Mutterhäuser“ – institutions oft the catholic church. The problems