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Who was who in nursing history: HEICHELE, Paul
HEICHELE, Paul
Artikel von: Hubert Kolling
Erschienen in Band 7, Seite(n) 109-114.
 

Biographie

Während der nationalsozialistischen Gewalt­herrschaft (1933-1945) beteiligten sich nicht nur Mediziner, wie beispielsweise Werner Catel (1894-1981) , Ernst Grawitz (1899-1945) , Siegfried Handloser (1885-1954) Eva Justin (1909-1966)  oder Her­bert Linden (1899-1945) , direkt oder indirekt an der Tötung von geistig und kör­perlich behinderten, kranken und alten Men­schen, sondern auch Krankenschwestern und Krankenpfleger. Angehörige des Pflegeperso­nals begleiteten Vernichtungstransporte, ver­abreichten im Auftrag von „Euthanasie“-Ärzten tödliche Injektionen und Medikamente oder ließen ihre Schutzbefohlenen langsam verhungern; schließlich töteten sie auch aktiv und ohne direkte Anweisung ihre Patientinnen und Patienten.

Obwohl mittlerweile einige Arbeiten vorlie­gen, so etwa von Angelika Ebbinghaus (1987), Ulrike Gaida (2006), Mathias Ha­mann (1987), Franz Koch (1985), Hilde Steppe (2001) und Antje Wettläufer (2003), die sich kritisch mit dem Pflegepersonal in der NS-Zeit auseinandersetzen, wissen wir noch immer viel zu wenig über diesen dun­kelsten Teil pflegerischer Geschichte. Unge­klärt ist etwa, wie viele Krankenschwestern und -pfleger insgesamt beim Morden geholfen oder sogar selbst gemordet haben. Fest steht aber zweifelsfrei, worauf Hilde Steppe (1947-1999)  zu Recht hinwies, dass die Pflege als ausführendes Organ an allen Umsetzungs­phasen der systematischen Vernichtung be­teiligt war.

Wenngleich es auch vorbildliche Beispiele des Widerstandes, der Menschlichkeit und der Fürsorge gab, wie beispielsweise Elsa Eber­lein (1910-1979) , Helene Kafka (1894-1943) , Anna Bertha Königsegg (1883-1948) , Sara Nussbaum (1868-1957)  und Gertrud Seele (1916-1945) , stellt sich die Frage, wie es geschehen konnte, dass im Nationalsozialismus Pflegepersonal zum Mörder wurde? Warum haben sich da­mals Frauen und Männer konträr zu ihrem eigentlichen Berufsethos des Pflegens und Heilens verhalten? Zur Rechenschaft für ihr Handeln gezogene und des Mordes ange­klagte Schwestern und Pfleger waren nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges (1939-1945) zum überwiegenden Teil fest davon überzeugt, „nur ihre Pflicht“ getan zu haben.

Von zahlreichen namentlich bekannten Täte­rinnen und Täter, wie beispielsweise Luise Erdmann (1901-?), Agnes Kappenberg (1907-?), Pauline Kneissler (1900-?), Edith Korsch (1914-?), Maria Müller (1907-?), Lydia Thomas (1910-?), Anna Wrona (1907-?), Christel Zielke (1913-?), die an den Mordak­tionen im Rahmen der sogenannten „Aktion T4“ (namensgebend für das erst nach 1945 gebräuchlich gewordene Kürzel war die in nach einer Villa in der damaligen Tiergarten­straße 4 in Berlin-Mitte untergebrachte Zent­raldienststelle T4, einer Tarnorganisation der mit der Durchführung des nationalsozialisti­schen „Euthanasie“-Programms beauftragten Kanzlei des Führers [KdF]) beteiligt waren, konnten die Sterbedaten aus Datenschutz­gründen bislang nicht erforscht werden. Le­diglich in einigen Fällen ist es gelungen, diese für die jeweilige Biographie wichtigen Daten in Erfahrung zu bringen. Neben Margarete Borkowski (1894-1948) , Käthe Gumb­mann (1898-1985) , Irmgard Huber (1901-1974) Paul Reuter (1907-1995), Heinrich Ruoff (1887-1946), Helene Schürg (1904-1975), Karl Willig (1894-1946) , Minna Zachow (1893-1977), Helene Wieczorek (1904-1947) , Mina Wörle (1895-1973), Olga Rittler (1901-1979)  und Wanda von Kolakowski. (1890-1945)  gehört hierzu auch Paul Heichele.

Paul Heichele erblickte am 17. Mai 1896 in Irsee (Ostallgäu / Bayerisch Schwaben) als zweiter Sohn der Mühlenbesitzerseheleute Simon und Josefa Heichele, geborene Klöck, das Licht der Welt. Nachdem sein Vater 1900 gestorben war, Paul war damals gerade vier Jahre alt, ging die Mutter „in Dienst“, wäh­rend die Kinder von Verwandten aufgenom­men wurden. In einem in der Nachkriegszeit von ihm verfassten Lebenslauf schreibt Paul Heichele rückblickend: „Ich ging durch eine harte Schule, kannte nichts als Gehorsam und später harte Arbeit. Meine Pflegeeltern waren streng religiös und [dies] blieb auch [an] uns Kindern nicht fruchtlos, wofür ich heute noch denselben dankbar bin. Schon im 10. Le­bensjahr musste ich in fremde Dienste als Hirtenjunge.“

In seiner Jugendzeit unterstützte er dann seine Pflegeeltern in der Landwirtschaft. Ab 1915 nahm Paul Heichele – er war damals 19 Jahre alt – am Ersten Weltkrieg (1914-1918) teil, wobei er im April 1918 in Frankreich schwer verwundet wurde. Nach einjährigem Aufent­halt in einem Lazarett kehrte er zu den Pfle­geeltern zurück. Seit 1. April 1920 als Pfleger in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irseee (HPK) beschäftigt, wurde er 1923 im Zuge des „allgemeinen Beamtenabbaus“ wie­der entlassen. Nach einem Jahr Arbeitslosig­keit, während der er wiederum seine Pflege­eltern bei der landwirtschaftlichen Arbeit un­terstützte, konnte er wieder in der HPK als „Hilfspfleger auf Probe“ arbeiten. Im Oktober 1926 heiratete Paul Heichele die Hausfrau Lidwina Degenhard (Jahrgang 1901), mit der er zwei Kinder hatte. Damals machte er einen „Sanitätskurs“, den er mit der „Note 2“ ab­schloss.

Die Heil- und Pflegeanstalt Irseee – seit 1. August 1876 eine Nebenstelle der am 1. Sep­tember 1849 eröffneten Heil- und Pflegean­stalt Kaufbeuren – war während der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) unter ihrem Direktor Dr. Valentin Faltlhauser (1876-1961) vielfältig in Krankenmorde verstrickt. Zu nennen sind hierbei einerseits „Verschlep­pungen“ von Patienten in Tötungsanstalten der sogenannten „Aktion T4“, andererseits die gezielte Unterversorgung und das Verhun­gernlassen von Patienten vor Ort mittels so­genannter „E-Kost“ („Entzugskost“) sowie die Ermordung von Patienten durch Medika­mente. Von den zwischen August 1940 und August 1941 aus Irsee in die Tötungseinrich­tungen Schloss Grafeneck (Baden-Württem­berg) und Schloss Hartheim bei Linz (Öster­reich) verschleppten 178 Männer und 225 Frauen wurden nahezu alle – also zirka 400 Menschen – durch Gas getötet. Die exakte Zahl derjenigen Patienten, die in Irsee durch die „Entzugskost“ ermordet wurden ist ebenso ungeklärt wie derjenigen, die an Medika­mentenüberdosierungen starben.

Für die Tötungen von Patienten mit Hilfe von Medikamenten gab es in Irsee zwei Stationen. Eine Frauenstation, die (seit 24. April 1944) der Pflegerin Pauline Kneisser unterstand, und eine Männerstation, auf der zum Teil auch minderjährige Jungen untergebracht waren und die seit etwa Frühjahr 1942 auch eine sogenannte „Kinderfachabteilung“ (so das zeitgenössische Tarnwort für den Kin­dermord) war, die dem Pfleger Paul Heichele unterstand. In letzterer tötete Paul Heichele auf Veranlassung von Dr. Falthauser und Dr. Lothar Gärtner (1902-1945), Oberarzt und stellvertretender Anstaltsleiter der Heil- und Pflegeanstalt Irsee, „nach seinen eigenen, stark zurückhaltenden Angaben mindestens 13 Knaben“. Da auf seiner Station viele wei­tere Patienten eines „unnatürlichen Todes“ gestorben waren, musste Paul Heichele – der damals vom „Kreisreferent für die Heil- und Pflegeanstalten“ monatlich eine Sonderver­gütung von 35 RM bekam – sich später dafür verantworten, „mindestens 31 Menschen“ getötet zu haben. Laut dem „Jahresbericht der Kreis Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren Irsee 1944“ arbeiteten in der Einrichtung zur damaligen Zeit insgesamt 5 Ärzte, 63 Pfleger und 88 Pflegerinnen (einschließlich 14 Or­densschwestern).

Nach Kriegsende wurde Paul Heichele durch Angehörige der US-Army festgenommen; seit 30. April 1948 saß er in Untersuchungshaft im Gerichtsgefängnis Kaufbeuren ein. Wie Dr. Valentin Faltlhauser und die Kranken­schwestern Mina Wörle und Olga Rittler – Pauline Kneißler war im April 1945 zunächst ihrer Verhaftung durch Flucht entgangen und Wanda von Kolakowski hatte sich ihrer Ver­antwortung durch Suizid entzogen – wurde Paul Heichele in einem Schwurgerichtspro­zess vor dem Landgericht Augsburg wegen Beteiligung an Euthanasieverbrechen ange­klagt und schließlich am 30. Juli 1949 wegen „Beihilfe zum Totschlag in mindestens 20 Fällen“ zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt, wobei seine Strafe durch die Untersuchungs­haft als verbüßt galt.

Laut Joseph Wille (1897-1983), der von 1936 bis 1969 als Pfarrer in Irsee und von 1942 bis 1942 als Anstaltsseelsorger in Irsee wirkte, wurde spätestens seit August 1944 im Zu­sammenhang mit der praktizierten „Sterbe­hilfe“ von der „Paulinenstation“ (Station von Pauline Kneißler) und der „Paul-Station“ (Station von Paul Heichele) gesprochen. In Rahmen seiner Zeugenvernehmung vom 4. Mai 1948 äußerte er sich vor Gericht über die Vorgänge in Irsee wie folgt: „Meines Erach­tens sind etwa 90 % der auf der Station der Pauline Kneissler verstorbenen Patienten durch Eingabe von Medikamenten oder Sprit­zen getötet worden. […] Bezüglich der in der Station des Heichele Verstorbenen kann ich keine Schätzung abgeben. Der Verdacht ge­gen Heichele hat sich erst entwickelt, nach­dem die Pauline Kneissler in Irsee tätig war. Von August 1944 an habe ich meinem Ver­sehverzeichnis bei den Kranken, die bei Hei­chele und bei Pauline Kneissler verstarben und bei denen ich den Eindruck hatte, daß ihr Tod auf irgendeinen Eingriff zurückzuführen sei, einen Vermerkgemacht. Es handelt sich dabei um folgende Tote: (… [Es folgt eine Liste mit 31 Namen, von denen 8 Heichele und 23 Kneissler zugeordnet sind]). Bezüg­lich dieser Kranken hatte ich, wie gesagt, auf Grund des üblichen Krankheitsbildes (tiefe Bewußtlosigkeit, röcheln, erhöhtes Fieber) oder der Tatsache, daß ich zum Versehen ge­rufen wurde, obwohl die Kranken keine sicht­bare Verschlechterung zeigten, und daß diese Kranken dann am nächsten oder übernächsten Tag schnell wegstarben, den begründeten Verdacht, daß sie eines unnatürlichen Todes verstarben. Hundertprozentig behaupten kann ich es natürlich nicht, weil ich nicht Arzt bin und die Leichen nicht seziert habe.“

Belastet wurde Paul Heichele auch durch die Zeugenaussage von Sr. M. Rebekka (Maria Reiser) (1901-1994), Barmherzige Schwester des hl. Vinzenz von Paul, Mutterhaus Augs­burg, Filiale Irsee, die am 12. Mai 1948 aus­sagte: „Bei Heichele und zwar in dem von ihm versorgten Krankenzimmer starben in den Jahren 1943 bis Frühjahr 1945 auch eine Reihe Erwachsener unter den bekannten selt­samen Umständen: Tiefer Schlaf, blaue Ver­färbung, starkes Röcheln. Ich erinnere mich, daß ich selbst ein paar Mal solche Todeskan­didaten in den Krankenzimmern des Heichele gesehen habe, als ich dort vom Arzt aus etwas zu erledigen hatte. Einmal sah ich 5 oder 6 männliche Kranke blau verfärbt und röchelnd in einer Reihe daliegen. Ich erschrak damals verständlicherweise sehr. Alle diese Kranken waren meiner Erinnerung nach am nächsten oder übernächsten Tag tot.“

Ähnlich verhält es sich mit der Zeugenaus­sage von Sr. M. Felizitas (Franziska Baindl) (1890-1962), Barmherzige Schwester des hl. Vinzenz von Paul, Mutterhaus Augsburg, Filiale Irsee, vom 13. Mai 1948: „Die restli­chen Buben meiner Station kamen im Laufe des Sommers [1942] zum Pfleger Heichele auf die Männerstation, obwohl ich Dr. Gärt­ner darauf hingewiesen hatte, daß ein Mann solch hilflose Kreaturen doch nicht richtig versorgen könne. Es ging dann nicht lange, bis der eine oder andere dieser Buben, sowie weitere Kinder, die von anderen Stationen zu Heichele verlegt wurden, starben. Als sich diese Todesfälle häuften, sagten wir uns, daß da drüben etwas nicht stimmen könne und daß wohl Heichele derjenige sei, der die Kinder sterben lasse.“

Während seines Prozesses versuchte Paul Heichele jede Verantwortung von sich zu weisen. Wie Mina Wörle und Olga Rittler verteidigte er sich mit dem Hinweis, er habe „immer nur auf ausdrückliche Anordnung des Angeschuldigten Falthauser euthanasiert [und] sich verpflichtet gehalten, den diesbe­züglichen Anweisungen des Anstaltsdirektors Folge zu leisten.“ Er nahm für sich in An­spruch, lediglich Weisungen befolgt zu haben, die ihm von einem Vorgesetzten erteilt wur­den, dem er glaubte, Vertrauen schenken zu dürfen. Im Falle von Ernst Lossa (1929-1944) behauptete Paul Heichele, dass er bei dessen Tötung „eigentlich nicht mitmachen wollte.“ Vielmehr habe er den Jungen gemocht und versucht, ihm das Leben zu retten. Doch dann sei er zur Nachtwache abgestellt worden, um ihm eine Medikamentenüberdosis zu geben. Daraufhin habe er vergebens darum gebeten, einen anderen Pfleger zu beauftragen. Schließlich half Paul Heichele, Ernst Lossa festzuhalten, als ihm eine Krankenschwester – Pauline Kneissler – die tödliche Spritze ver­abreichte. Da es eine Anweisung seines Vor­gesetzten gewesen sei, habe er sich nicht ent­ziehen können. Wörtlich sagte Paul Heichele zu seinem Handeln: „Über das Gesetz kann man als Beamter nicht hinaus“.

Das Gericht rechnete Paul Heichele strafmil­dernd an, dass „seine ausgesprochen subal­terne Natur ihn in den Anordnungen eines Vorgesetzten eine unumstössliche und blin­den Gehorsam erheischende Norm erblicken liess.“ Außerdem wurde bei dem „geistig nicht sehr gewandten Angeklagten“ berück­sichtigt, dass im Verhältnis zu den anderen Angeklagten sein Tatbeitrag weitaus geringer war.

Paul Heichele starb 1979.

Eine Anfrage des Verfassers zur Einsicht der Personalunterlagen von Paul Heichele lehnte das Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren „nach intensiven internen Diskussionen“ im De­zember 2014 ab mit der Begründung, weil damit „das Recht auf informationelle Selbst­bestimmung“ verletzt würde.


Literatur

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Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren, Ärztlicher Direktor PD Dr. A. Putzhammer (Kemnater Straße 16, D-87600 Kaufbeuren): Schriftliche Mitteilung an den Verfasser vom 1. Dezember 2014.

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www.dubistanders.de/media/filter/m/img/739_2012_0002.jpg (Du bist anders? – Eine Online-Ausstellung über Jugendliche in der Zeit des Nationalsozialis-mus) [22.09.2014].

www.1.jur.uva.nl/junsv/brd/files(brs162.thm (Justiz und NS-Verbrechen, Band V: Verfahren Nr. 148-190; hier: Nr. 162 Heichele, Paul) [24.09.2014].

HEICHELE, Paul

Version vom: 
2017-10-20

Zitation

Hubert Kolling. (Hrsg.): 

Kolling, H., Beitrag von Hubert Kolling, in: Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte. Who was who in Nursing history. Band 7. hpsmedia, 2017. S. 109-114

Onlinezitation

 
Permalink:
www.hpsmedia.info/
care/whowaswhodetail.php?id=418

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