dgp1Pflegehistorische Forschung in Deutschland fördern und etablieren – das ist das Ziel der Sektion „Historische Pflegeforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP). Einen Einblick in deren Arbeit bot die fünfte DGP-Fachtagung, die am Freitag (4. März) an der FH Münster stattfand. Rund 100 Teilnehmer, darunter Wissenschaftler aus den Disziplinen Pflege, Medizin und Geschichte sowie Praktiker aus der Gesundheitsbranche, waren dabei. Im Mittelpunkt der Tagung standen vier pflegehistorische Forschungsthemen, die jeweils aus einer historischen und einer aktuellen Perspektive diskutiert wurden: Entwicklung der Pflegewissenschaft, Häusliche Pflege, Palliative Care und Pflegedokumentation. „Das ist ein sehr spannender Ansatz“, sagte Prof. Dr. Rüdiger Ostermann, Dekan des Fachbereichs Gesundheit. „Denn die beiden Perspektiven sind gar nicht so unterschiedlich, wie es auf den ersten Blick erscheint.“ So spiele zum Beispiel damals wie heute der Freitext bei der Pflegedokumentation eine große Rolle. Die Möglichkeit einer modernen Pflegefachsprache mit einem integrierten Codierungssystem dagegen eher weniger. Die pflegehistorische Forschung ist ein noch relativ junges Wissenschaftsgebiet, welches die Sektion „Historische Pflegeforschung“ der DGP mit ihrer Fachtagung stärker etablieren möchte. „Wir, der Fachbereich Gesundheit, sind förderndes Mitglied der DGP. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, die Veranstaltung durchführen zu dürfen“, so Ostermann.

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