Neu! Ab September 2015 im Verlag hpsmedia

Hubert Kolling (Hrsg.): Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte

"Who was who in nursing history" Band 7

34,80 Euro zzgl. Versand

Der von Hubert Kolling herausgegebene Band 7 des  Biographischen Lexikons zur

Pflegegeschichte bietet, wie die bereits vorliegenden Bände 1 (1997), 2 (2001), 3

(2004), 4 (2008), 5 (2011) und 6 (2012), den Nutzern eine schnelle Übersicht über

die Lebensdaten und Werke historischer Pflegepersönlichkeiten, die bislang noch

wenig oder gar nicht allgemein bekannt sind.

 

Das Spektrum der vorgestellten Personen, bei denen hierbei immer beide Geschlech-

ter gemeint sind, ist breit gestreut und reicht – ausgehend von einem weit gefassten

Begriff „Pflegeberuf“ – neben unmittelbar in der Pflege Wirkenden von Adeligen

und Medizinern über Theologen bis hin zu Gewerkschaftern. Hinzu kommen Pfle-

gehistoriker, Pflegewissenschaftler, Pflegedirektoren, Hospitalgründer und deren

Vorsteher, Lehrbuchautoren, Vertreter der mittelalterlichen Krankenpflege, Gründer

von Krankenpflegeorden sowie Ordensgemeinschaften und Schwesternschaften,

ebenso wie Repräsentanten der Mutterhäuser. Berücksichtigt werden auch solche

Personen, die mehr in die Breite als in die Tiefe und mehr zerstörend als aufbauend

wirkten. Dementsprechend finden für die Zeit des Nationalsozialismus (1933 -1945)

sowohl Inhaber von für die Krankenpflege wichtigen politischen Ämtern Aufnahme,

als auch solche Pflegepersonen, die sich an der sogenannten „Euthanasie“ beteilig-

ten oder aber dem Unrechtsregime – zumeist unter großem persönlichen Risiko für

Leib und Leben – entgegenstellten. Selbstverständlich dürfen auch die Lebensge-

schichten und Schicksale der Förderer und Praktiker der jüdischen Krankenpflege

nicht fehlen.

 

Beachtung finden schließlich Herausgeber und Redakteure von Pflege-Fachzeit-

schriften, Vertreter von Berufsorganisationen, der Wohlfahrtsverbände und der

„Behinderten-Pflege“, Pflegepersonen von „Lepra-Kranken“, „Krankenhaus-Fürsor-

gerinnen“, „Röntgenschwestern“, bedeutende Hebammen, Gründer und Vorsteher

von Krankenpflegeschulen sowie Krankenpflegelehrer, Vertreter der „Kriegskran-

kenpflege“, Krankenschwestern in Internierungslagern und der Flüchtlingshilfe, aber

auch Protagonisten der „Häuslichen Krankenpflege“, Förderer der „Laienkranken-

pflege“, Vertreter der „Hospizarbeit“ und der „Psychiatrischen Pflege“.

 

Insgesamt betrachtet zeichnet der 7. Band des Biographischen Lexikons zur Pfle-

gegeschichte, der mit den Bänden 1 bis 6 durch zahlreiche Querverweise verknüpft

ist und ein Gesamtverzeichnis der bislang darin bearbeiteten Personen enthält, ein

buntes Bild der internationalen Pflegegeschichte in Lebensbildern, das als probates

Nachschlagewerk und „Lesebuch“ zur Pflegegeschichte in keiner Ausbildungsein-

richtung der Gesundheits- und Krankenpflege fehlen sollte.

 

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