Oct 18, 2018 Last Updated 10:29 AM, Oct 17, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

Ausgabe 2012RSS

Christina Vanja
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Obwohl die Krankenpfl ege in der frühen Neuzeit in der Regel keine spezifi sch weibliche Arbeit war, spielten Frauen eine bedeutende Rolle als Angestellte in den Hospitälern. Bis in das 19. Jahrhundert hinein arbeiten sie als Amtsfrauen gemeinsam mit ihren Ehemännern oder auch alleine in autoritätsträchtigen Positionen. Nach Eidesleistung verwalteten sie das gesamte Krankenhaus oder bestimmte Teile davon wie Rezeption, Küche, Kleiderkammer oder Pfl ege. Sie waren insbesondere zuständig für Ordnung und Sauberkeit, Fleiß und Sparsamkeit und bewachten die Keuschheit der weiblichen Insassen. Die Arbeit der Frauen in diesen Ämtern erlaubte weder ein Familienleben noch ein Privatleben. Am Ende der Periode, als der allgemeine Prozess der Professionalisierung ohnehin die Zahl der Schlüsselpositionen für ungelernte Ehegattinnen reduzierte und als neue Wohnformen immer beliebter wurden, haben die Ehegattinnen selbst eine Veränderung initiiert, indem sie ihre Diens ...

Walter Bruchhausen
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Die Professionalisierung des Hebammenberufs ging auch mit der Anbindung von zuerst Prüfung und dann Ausbildung an akademische Einrichtungen einher. Der Beitrag zeigt am Beispiel der drei aufeinander folgenden Bonner Ausbildungsstätten für das südliche Rheinland um 1800 – erst kurfürstliche Akademie und Universität, dann französisches Lycée und schließlich preußische Universität – wie sich die akademische Etablierung der Geburtshilfe als zunehmend eigenständiges Fach auf die Hebammenausbildung auswirkte – nämlich als Ausgrenzung. Obwohl sich an der neuen Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn erstmals ein Professor praktisch wie wissenschaft lich ausschließlich der Geburtshilfe widmete, waren die Hebammenschulen in Koblenz und Köln angesiedelt, beide damals ohne Universität.

Sabine Braunschweig, Gabriela Imboden, Hans Jakob Ritter, Regina Wecker, Bernhard Küchenhoff
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Welche Rolle spielte das Psychiatriepflegepersonal bei eugenischen Massnahmen in der Schweiz? Der vorliegende Beitrag diskutiert diese Frage am Beispiel der Basler Psychiatrie und legt dar, welche Meinungen in Lehrbuch und Pflegezeitschrift en zu eugenischen Massnahmen in der ersten Hälft e des 20. Jahrhunderts kursierten. Dabei wird erläutert, in welcher Weise die Pflege angesprochen und einbezogen wurde.