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Dec 12, 2019 Last Updated 8:30 AM, Nov 20, 2019

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

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Mathilde Hackmann
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Im Jahr 2020 wird in Deutschland das neue Curriculum der generalisierten Pflegeausbildung umgesetzt. Obwohl diese Idee in der deutschen Pflegeausbildung neu erscheint, stellt sich die Frage, ob Aspekte der Generalisierung bereits vorher ein Thema waren. Mit dem Ziel, Aspekte der Generalisierung zu identifizieren, erfolgte eine Lehrbuchanalyse über den Zeitraum der ersten Regulierung der Pflegeausbildung von 1907 in Preußen bis in die 1970er Jahre. Die Resultate zeigen, welche Aspekte der Generalisierung in den Büchern thematisiert wurden. Es lässt sich abschließend feststellen, dass Fortschritte in der Gesundheitsversorgung und gesellschaftliche Veränderungen in den Lehrbüchern einen Niederschlag finden.

Ausgabe 2-2019
Nina Grabe
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Die Pflege alter Menschen galt als genuin weibliches Tätigkeitsfeld und wurde folglich überwiegend von Frauen übernommen, zumeist konfessionell gebundenene Krankenschwestern. Als Heimleiter fungierten hingegen vielfach auch Männer. Ende der 1960er Jahre entschieden sich, u. a. infolge der zunehmenden Professionalisierung und Medikalisierung der Altenpflege, erstmals auch Männer für die Anfang der 1960er Jahre geschaffene Altenpflegeausbildung. Noch heute bilden männliche Altenpfleger aber weiterhin eine Minderheit.

Ausgabe 1-2016
Christina Vanja
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Obwohl die Krankenpfl ege in der frühen Neuzeit in der Regel keine spezifi sch weibliche Arbeit war, spielten Frauen eine bedeutende Rolle als Angestellte in den Hospitälern. Bis in das 19. Jahrhundert hinein arbeiten sie als Amtsfrauen gemeinsam mit ihren Ehemännern oder auch alleine in autoritätsträchtigen Positionen. Nach Eidesleistung verwalteten sie das gesamte Krankenhaus oder bestimmte Teile davon wie Rezeption, Küche, Kleiderkammer oder Pfl ege. Sie waren insbesondere zuständig für Ordnung und Sauberkeit, Fleiß und Sparsamkeit und bewachten die Keuschheit der weiblichen Insassen. Die Arbeit der Frauen in diesen Ämtern erlaubte weder ein Familienleben noch ein Privatleben. Am Ende der Periode, als der allgemeine Prozess der Professionalisierung ohnehin die Zahl der Schlüsselpositionen für ungelernte Ehegattinnen reduzierte und als neue Wohnformen immer beliebter wurden, haben die Ehegattinnen selbst eine Veränderung initiiert, indem sie ihre Diens ...

Ausgabe 2012
Walter Bruchhausen
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Die Professionalisierung des Hebammenberufs ging auch mit der Anbindung von zuerst Prüfung und dann Ausbildung an akademische Einrichtungen einher. Der Beitrag zeigt am Beispiel der drei aufeinander folgenden Bonner Ausbildungsstätten für das südliche Rheinland um 1800 – erst kurfürstliche Akademie und Universität, dann französisches Lycée und schließlich preußische Universität – wie sich die akademische Etablierung der Geburtshilfe als zunehmend eigenständiges Fach auf die Hebammenausbildung auswirkte – nämlich als Ausgrenzung. Obwohl sich an der neuen Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn erstmals ein Professor praktisch wie wissenschaft lich ausschließlich der Geburtshilfe widmete, waren die Hebammenschulen in Koblenz und Köln angesiedelt, beide damals ohne Universität.

Ausgabe 2012

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