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Who was who in nursing history: LABAŠ, Jelka
LABAŠ, Jelka
Artikel von: Tomislav Kovačević, Tanja Glavaš
Erschienen in Band 7, Seite(n) 165.
 

Biographie

Jelka Labaš wurde am 19. April 1886 in Karlovac (Karlstadt), Kroatien geboren. Ihre Kindheit ver­brachte sie im El­ternhaus und be­suchte die Grund- und Volksschule in Karlovac. Nachdem sie die Schule abge­schlossen hat, lebte sie eine Zeitlang bei ihren Eltern und ihrer Oma in Karlovac, wo sie die Haushaltsarbeiten erledigte und Privatstunden in Französich, Geschichte und Erdkunde be­kam. Mit 24 Jahren verließ sie das Elternhaus und arbeitete zwei Jahre als Haushaltshelferin und Erzieherin. Am 15. April 1912 wurde sie in das Rudolfinerhaus in Wien als Kranken­pflegeschülerin aufgenommen. Zu ihren Auf­gaben gehört neben der Patientenpflege auch die Assistenz bei Operationen, beim Röntgen und im mikrobiologischem Labor. Nachdem sie auch eine Ausbildung zur Hebamme abge­schlossen hatte, vierlies sie im Jahre 1920 die Rudolfiner Schwesternschaft und reiste nach Varaždin (Warasdin), Kroatien, um sich um ihre kranken Eltern, die zu dieser Zeit dort lebten, zu kümmern. Durch Vermittlung ihrer Tante wurde ihr die Arbeitsstelle als Oberinin der Schule für Fürsorgeschwesternin Zagreb (Agram), Kroatien angeboten, die am 16. Ja­nuar 1921 eröffnet wurde. Schwester Jelka Labaš verfolgte dabei das Ziel, eine Schwes­ternschaft wie im Rudolfinerhaus zu haben und eine Krankenhausabteilung, wo die Schülerinnen ihre praktische Übungen absol­vieren und die Leitung einer Station über­nehmen konnten.

Von 1921 bis 1925 war Jelka Labaš Oberin der Schule für Fürsorgeschwesten; dann wurde sie krankgeschrieben und ihre Stelle nahm Vanda Novosel ein. Am 2. Februar 1930 trat Jelka Labaš in die Kongregation der Töchter der Göttlichen Liebe ein, wobei sie den Namen Marija Augustina bekam. Die erste Profess legtesie am 15. August 1932 und die ewigen Profess am 28. August 1936 ab. In dieser Gemeinschaft war sie sowohl im Pfle­gedienst als auch als Oberin tätig.Jelka Labaš, diegesundheitliche Probleme wie Gelenk­schmerzen und Rheuma hatte, starb an den Folgen einer Krebserkrankung am 30. August 1962 in Split (Kroatien), wo sie auch begra­ben wurde.


Literatur

Archiv der Gesellschaft für Geschichte der Kranken­pflege, Kroatischer Verein der Krankenschwestern (Sortina 1A, 10000 Zagreb, Kroatien): Abbildung von Jelka Labaš.

Archiv des Rudolfinerhauses in Wien (Billrothstraße 78, A-1190 Wien): Briefe von Jelka Labaš.

Centralbüro der Fürsorgeschwestern in Zagreb (Državni arhiv u Zagrebu, Opatička 29, 10000 Zag­reb): Tätigkeit und Entwicklung der Schule für Für­sorgeschwesten in Zagreb, HR-DAZG-237, sig 34/2.

Provinzarchiv der Göttlichen Vorsehung der Töchter der Göttlichen Liebe, Unsere verstorbenen Schwestern (Nova Ves 16, 10000 Zagreb, Kroa­tien): 3. Abteilungvom 27. August 1949, und Nummer 172 (Personalkarton: Labaš Jelka, s. M. Augustina).

Provinzarchiv der Göttlichen Vorsehung der Töchter der Göttlichen Liebe (Nova Ves 16, 10000 Zagreb, Kroatien): Die Nekrologe der verstorbenen Schwestern unserer Provinz von 1926 bis 1973, Mappe 17 („Der Nekrolog s. M. Augustina (Jelka) Labaš“), Seite 42.

Bildquelle: Archiv der Gesellschaft für Geschichte der Krankenpflege, Kroatischer Verein der Kran­kenschwestern, Kroatien.

LABAŠ, Jelka

Version vom: 
2017-10-20

Zitation

Tomislav Kovačević, Tanja Glavaš. (Hrsg.): 

Kolling, H., Beitrag von Tomislav Kovačević, Tanja Glavaš, in: Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte. Who was who in Nursing history. Band 7. hpsmedia, 2017. S. 165

Onlinezitation

 
Permalink:
www.hpsmedia.info/
care/whowaswhodetail.php?id=444

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