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Who was who in nursing history: GRAWITZ, Ernst
GRAWITZ, Ernst
Artikel von: Hubert Kolling
Erschienen in Band 4, Seite(n) 111-116.
 

Biographie

Ernst Grawitz wurde am 8. Juni 1899 in Berlin als Sohn eines Medizinprofessors geboren. Während des Ersten Weltkrieges (1914-1918) schloss er eine humanistische Schulbildung mit dem Notabitur ab, trat im Juni 1917 als Kriegsfreiwilliger in ein Jäger-Ersatz-Bataillon ein, brachte es bis 1918 zum Fähnrich, geriet Anfang August in englische Kriegsgefangenschaft und wurde erst im November 1919 entlassen. Danach studierte er bis 1924 Medizin an der Universität Berlin, legte am 1. Juli 1925 sein ärztliches Examen ab und promovierte am 18. Juli 1925 in Berlin mit einer 27-seitigen Dissertation über „Ein Fall von Gonokoccen-Sepsis“ zum Doktor der Medizin. Anschließend arbeitete er vier Jahre lang als Assistenzarzt im Krankenhaus Berlin-Westend und ließ sich 1929 als Facharzt für innere Krankheiten nieder.

Grawitz war seit 1920 Aktivist „der völkischen Bewegung“ und unter anderem Teilnehmer am Kapp-Putsch (1920). 1931 trat er in die SS (Sturmstaffel) und am 1. Mai 1932 in die NSDAP (Nationalsozialistische Partei Deutschlands) ein, ebenso wie in den NS-Ärztebund. Seit dem 1. Juli 1933 fungierte er als Abschnitts- beziehungsweise Oberabschnittsarzt Ost und wurde am 16. August 1933 zum SS-Obersturmbannführer befördert. Von 1933 bis 1936 war Grawitz dirigierender Arzt der Inneren Abteilung des Städtischen Krankenhauses Berlin-Westend. Parallel dazu leistete er mehrfach Reserveübungen bei der Wehrmacht und wurde am 10. Januar 1937 zum Oberarzt der Reserve bei der Sanitätsabteilung 23 befördert.

Im April 1935 wurde Grawitz als Chef des Sanitätsamts im SS-Hauptamt ernannt und zum SS-Oberführer befördert. Am 1. Juni 1937 ernannte ihn Heinrich Himmler (1900-1945) schließlich zum Reichsarzt-SS, wodurch er dem Aufsichtsbereich von Siegfried Handloser (1885-1954) , dem Chef des Wehrmachts-Sanitätswesens, unterstand, der im Nürnberger Ärzteprozess 1947 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde.

Seit dem 1. Januar 1937 amtierte Grawitz außerdem als Stellvertretender und seit dem 1. Januar 1938 als Geschäftsführender Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Damit war gewährleistet, dass dem bevorstehenden Völkermord von Seiten des DRK keine Schwierigkeiten entgegengesetzt wurden. Zu dem Vorgang hält Dieter Riesenberger 2002 in seinem Buch „Das Deutsche Rote Kreuz. Eine Geschichte 1864-1990“ fest: „Wenn Grawitz zum geschäftsführenden Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes ernannt wurde, dann kann man davon ausgehen, daß sowohl Himmler als auch [Adolf] Hitler [(1889-1945)] diese Entscheidung vorbereitet hatten; der Ernennung mussten schließlich auch der Innenminister und die Wehrmacht zustimmen. Es ging bei dieser Ernennung nicht um eine Routineentscheidung, sondern um einen Vorgang, an dem die höchsten Reichsstellen beteiligt waren, aber auch die SS als neuer Machtfaktor.“

Für Himmler war das Rote Kreuz deshalb interessant, weil es als eine Massenorganisation über große personelle und materielle Ressourcen für die Aufrüstung im Sanitätsbereich verfügte und als Hilfsorganisation für den Sanitätsdienst der Wehrmacht unentbehrlich war. Zu berücksichtigen ist auch, dass bereits im Juni 1934 die DRK-Schwesternschaften eine neue Satzung erhalten hatten, in der das Führerprinzip eingeführt worden war, und im Juni 1935 war das NSDAP-Mitglied Luise von Oertzen (1897-1965)  zur Generaloberin der DRK-Schwesternschaften ernannt worden. Mit dem DRK-Reichsgesetz vom Dezember 1937 wurde das DRK der Wehrmacht angepasst und „Überreste vereinsmäßigen Gebahrens“ (Lichtenstein) abgeschafft. Die Neutralität des DRK war nicht länger gewährleistet, im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) handelte das DRK bedingungslos nach nationalen Interessen.

Auf der Tagung der Schwesternschaft vom Roten Kreuz im Jahre 1937 in Quedlinburg forderte Grawitz die Ausbildung der Rotkreuz-Schwester zur „Wehrmachtsschwester“ und bezeichnete sie als „Führerin“ bei der Ausbildung der weiblichen Hilfskräfte für den Bereitschaftsdienst. Auf den vom Geschäftsführenden Präsidenten angeordneten Lehrgängen für „Wehrmachtsschwestern“ vermittelten Sanitätsoffiziere der Wehrmacht „anhand eines genau festgelegten Lehrplanes“ Kenntnisse über die Gliederung der Wehrmacht, über die Organisation des Kriegssanitätswesens, über die Regeln für Einsatz und Verwendung von Sanitätsformationen an der Front und im Heimatgebiet, über den Aufbau des Lazarettwesens und die Aufgaben des behördlichen Luftschutzes.

Die Ernennung von Grawitz hatte schwerwiegende personalpolitische Konsequenzen. Im Herbst 1938 machte der neue Geschäftsführende Präsident des DRK den Chefarzt des renommierten Auguste-Viktoria-Krankenhauses [Auguste Viktoria (1858-1921) ] in Berlin und seit 1933 als Chef des Amtes für Schwesternwesen im Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes verpflichteten Professor Dr. Otto Stahl (1887-1945) zusätzlich zum Chef seines Stabes. Stahl, seit dem 1. Mai 1932 Mitglied der NSDAP und schon damals mit Grawitz bekannt, war ebenfalls Frontkämpfer und Mitglied eines Freikorps und nach Meinung von Grawitz „einer der wenigen namhaften deutschen Gelehrten, die sich bereits vor der nationalsozialistischen Revolution offen zum Führer bekannt haben.“ Grawitz hielt Stahl nicht nur für einen der „herausragendsten Kenner des Schwesternwesens“, sondern auch für einen „ausgezeichneten Organisator auf dem Gebiet des Kriegssanitätswesens an der Front und in der Heimat. Um seine überlegene Kriegserfahrung für das Deutsche Rote Kreuz wirkungsvoller zum Tragen zu bringen, habe ich ihn für die Kriegsdauer zum Chef des Stabes im Präsidium des DRK ernannt.“

Die Bedeutung, die man in der SS dem Roten Kreuz beimaß, geht auch daraus hervor, dass Grawitz im Jahre 1940 Oswald Pohl (1892-1951), einen der mächtigsten Männer in der SS, zum „Generalbevollmächtigten des DRK für alle vermögensrechtlichen Aufgaben“ ernannte. Zum Amtschef der Führungsabteilung im Präsidium hatte Grawitz bei Kriegsbeginn den Arzt Dr. Ferdinand Melchior Berning ernannt, der seit 1932 Mitglied der NSDAP war. Ab Januar 1935 aktiver SS-Arzt, war er bis April 1936 als Lagerarzt im Konzentrationslager Esterwegen tätig. Im April 1936 wurde Berning als Adjutant des Kommandeurs der Sanitätsabteilung der SS zum Stab der SS-Totenkopfverbände versetzt; seit dem 1. Januar 1937 war er Adjutant von Grawitz sowohl in dessen Eigenschaft als Reichsarzt-SS als auch „in seiner Eigenschaft als stellv[ertretender] Präsident des Deutschen Roten Kreuzes.“ Da Berning nach einer Übereinkunft zwischen Grawitz und dem Reichsgesundheitsführer Leonardo Conti (1900-1945) „im Falle meines und Professors Stahls Ausscheiden“ das Amt des geschäftsführenden Präsidenten übernehmen sollte, ersuchte Grawitz im Januar 1940 den Chef des SS-Personalamtes, Berning „unbeschadet seiner Zugehörigkeit als aktiver Führer zur Waffen-SS den Dienstgrad eines DRK-Generalführers verleihen zu dürfen.“ Im April 1944 befürwortete Grawitz die Beförderung Bernings zum SS-Standartenführer: Berning habe seit Kriegsbeginn als Amtschef der Führungsabteilung im Präsidium „die Bereitstellung und Ausbildung der Helferinnen für das Wehrmachtsgefolge im Betreuungs- und Verpflegungsdienst, in den Soldatenheimen und auf den Bahnhöfen zu leiten. Ihm untersteht die Ausbildung der weiblichen Germanisch-Freiwilligen für den DRK-Dienst. Insbesondere obliegt ihm der gesamte Krankentransport und die Soforthilfe bei Luftangriffen, ein Arbeitsgebiet, das einer ganz besonders eingearbeiteten Kraft bedarf.“

Zum Chef des Presse- und Werbeamtes V und Leiter des Zeitschriften- und Buchverlages berief Grawitz Otto Reiner, der zuvor für das Propaganda-Ministerium von Joseph Goebbels (1897-1945) gearbeitet hatte. Zum Chef des Personalamtes ernannte Grawitz im April 1943 den SS-Brigadeführer H. Müller, weil er „für den gesamten Aufbau des Sanitätswesens in der Waffen-SS und im besonderen des Kommandostabes RF-SS voll verantwortlich“ war und weil er Einheiten der Waffen-SS „stets ausreichend sanitär und hygienisch“ und auch die Polizei-Einheiten „im rückwärtigen Heeresgebiet lückenlos“ ärztlich versorgt habe. Nach Kriegsbeginn ernannte Grawitz schließlich den Mediziner Professor Dr. Karl Gebhardt (1897-1947), seit Mai 1933 Mitglied der NSDAP und wie Grawitz Mitglied im „Lebensborn“, zu seinem Berater in „grundsätzlichen Fragen der Führung und Organisation der SS-Lazarette“. Unter Grawitz konnte die SS ihren Einfluss auch auf die Landesstellen des Deutschen Roten Kreuzes ausdehnen. Im Jahre 1940 wurden alle Landesstellen ausnahmslos von Parteimitgliedern geführt, in sechs Landesstellen waren die Führungspositionen von Mitgliedern der SS besetzt.

Große Anstrengungen unternahm die neue Führung des Roten Kreuzes, um den Nachwuchs für die männlichen und weiblichen Bereitschaften und für die Schwesternschaften zu sichern. In den Jahren 1938 und 1939 gab es eine geradezu hektische Aktivität, um bereits bestehende Abkommen mit Organisationen zu erweitern und neue zu schließen. Nach einem Abkommen mit Reichsarbeitsführer Konstantin Hierl (1875-1955) und dem Geschäftsführenden Präsidenten des DRKs Grawitz vom August 1939, also kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges, erhielten „alle vom Reichsarbeitsdienst erfassten Maiden und Führerinnen“ während ihrer Arbeitsdienstzeit eine Ausbildung zur Samariterin „einschließlich Abschlussprüfung.“

Propagandistischer Höhepunkt in der Entwicklung des Roten Kreuzes vor Beginn des Zweiten Weltkrieges war freilich im Mai 1939 die Einweihung des Sanitätsehrenmals am Reichsdenkmal Tannenberg, das als „mächtige Relieftafel in eine der Nischen des Reichsehrenmals eingelassen“ war und „Deutschen Ärzten, Schwestern und allen Sanitätsmännern des großen Krieges [...] als Dank für die Opferbereitschaft, als Symbol stillen Heldentums“ gewidmet war. Die von Grawitz gehaltene, sogenannte „Weiherede“ war an hohlem Pathos und sprachlicher Monstrosität kaum zu überbieten; die Inszenierung der Gedenkfeier, die zeremonielle Versatzstücke der militärischen Totenehrung bemühte, konnte dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes keineswegs ausreichend auf einen Krieg vorbereitet waren.

Am 1. September 1939, am Tag des deutschen Überfalls auf Polen, erließen der Präsident Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha (1884-1954) und der Geschäftsführende Präsident des Deutschen Roten Kreuzes Ernst Grawitz folgenden „Aufruf an das Deutsche Rote Kreuz!“, der im Oktober 1939 in der Fachzeitschrift „Das Deutsche Rote Kreuz“ veröffentlicht wurde: „Die Deutsche Wehrmacht steht im Kampf für unser Recht! Das Deutsche Rote Kreuz wird die ihm gemäß dem Genfer Abkommen obliegenden Aufgaben mit der gleichen Tatkraft und Begeisterung durchführen. Fußend auf 75-jähriger Erfahrung, stark durch eine stolze Tradition und eine in den letzten Jahren nach dem Willen des Führers geschaffene neue soldatische Organisationsform unter nationalsozialistischer Führung steht das Deutsche Rote Kreuz mit seinen Einsatzkräften zu jeder von ihm zu leistenden Hilfe bereit. Die Stunde, dem Schirmherrn des Deutschen Roten Kreuzes, dem Führer Adolf Hitler, den Dank durch die Tat abzutragen, ist gekommen. Jeder Mann und jede Frau, die in der praktischen Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes stehen, werden mit hingebendem Eifer und mit erprobtem fachlichen Können ihre ganze Kraft für die ihnen zufallenden Aufgaben einsetzen. Insbesondere wird erwartet, daß die männlichen und weiblichen Angehörigen der DRK-Gemeinschaften, die für Rot-Kreuz-Arbeit zur Verfügung stehen, sich bei den DRK-Dienststellen, -Bereitschaften und -Schwesternschaften mit allen verfügbaren Kräften zur Mitarbeit einsetzen.“

Hitler sprach in einer Antwort, die ebenfalls im Oktober 1939 in der Fachzeitschrift „Das Deutsche Rote Kreuz“ veröffentlicht wurde, darauf „den Schwestern und den freiwilligen Helfern und Helferinnen des DRK seine Anerkennung aus und erwartete weiter den Einsatz von Kräften aus dem ganzen Volke, gerade für die jetzt erforderliche Arbeit des DRK. Er wies im Zusammenhang mit seinen Befehlen für eine den völkerrechtlichen Abmachungen streng entsprechende Kriegsführung erneut auf die Bedeutung hin, die er angeblich uneingeschränkt den Grundsätzen des Roten Kreuzes und der Genfer Konvention beimaß.

Am 1. April 1940 wurde der inzwischen zum SS-Brigadeführer aufgestiegene Grawitz zusätzlich auch noch zum Sanitätsinspektor der Waffen-SS ernannt. Im Oktober 1941 folgte die Beförderung zum SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS. Seit Oktober 1943 fungierte er als Reichsarzt-SS und Polizei. Die letzte Beförderung erfolgte im April 1944, als Grawitz zum SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS ernannt wurde. Am 19. März 1943 bekam er vom Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung den Titel Honorarprofessor in Graz verliehen.

Grawitz unterstand Heinrich Himmler, der ihn im Dezember 1939 auch zum aufsichtsführenden Vorstandsmitglied des „Lebensborn“ in „ärztlichen Angelegenheiten“ ernannte hatte, unmittelbar und konzentrierte das gesamte Sanitätswesen der SS und der Polizei auf sich und seine Amtsstelle. Er koordinierte und forcierte die meisten verbrecherischen Humanexperimente an Häftlingen der Konzentrationslager Dachau (luftfahrtmedizinische Experimente), Buchenwald und Natzweiler (Fleckfieber-Experimente), Sachsenhausen (Hepatitis epidemica-Experimente) und Ravensbrück (Sulfonamid-Experimente), die im Nürnberger Ärzteprozess 1946/47 angeklagt waren. Darüber hinaus setzte sich Grawitz, dessen fachliche Kompetenz von seinem Rivalen Professor Dr. August Hirt (1898-1945) gering eingeschätzt („wissenschaftlicher Hohlkopf“) wurde und dessen ausgeprägte Eitelkeit („alter Pfau“) Anlass zu Spott und Kritik gab, nicht nur bei Himmler für die Einrichtung von Gaskammern zur Massenvernichtung von Juden ein, sondern auch für die Erprobung neuer chemischer Kampfstoffe und für die Intensivierung der Homosexuellenverfolgung. Einer strafrechtlichen Verfolgung entzog Ernst Grawitz sich; am 24. April 1945 setzte er seinem Leben durch Suizid ein Ende.


Literatur

Baader, Gerhard / Schultz, Ulrich (Hrsg.): Medizin und Nationalsozialismus. Tabuisierte Vergangenheit – Ungebrochene Tradition? Verlag Gesundheit. Berlin 1980 (2. Auflage 1983).

Ebbinghaus, Angelika / Roth, Karl Heinz: 545 Kurzbiographien zum Ärzteprozess. In: Linne, Karsten (Bearbeiter): Der Nürnberger Ärzteprozess 1946/47. Wortprotokolle, Anklage- und Verteidigungsmaterial, Quellen zum Umfeld. Im Auftrag der Stiftung Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts herausgegeben von Klaus Dörner, Angelika Ebbinghaus und Karten Linne in Zusammenarbeit mit Karl Heinz Roth und Paul Weidling. Erschließungsband zur Mikrofiche-Edition. Mit einer Einleitung von Angelika Ebbinghaus zur Geschichte des Prozesses und Kurzbiographien der Prozessbeteiligten. K. G. Saur. München 2000, Seite 71-179.

Einweihung des Ehrenmals für den Sanitätsdienst im Weltkriege im Reichsehrenmal Tannenberg. In: Das Deutsche Rote Kreuz, 3. Jg., Juni 1939, Seite 242.

Favez, Jean-Claude: Warum schwieg das Rote Kreuz? Eine internationale Organisation und das Dritte Reich. Aus dem Französischen von Cornelia Langendorf. Deutscher Taschenbuch Verlag. München 1994, Seite 589.

Gaida, Ulrike: Zwischen Pflegen und Töten. Krankenschwestern im Nationalsozialismus. Einführung und Quellen für Unterricht und Selbststudium. Mabuse. Frankfurt am Main 2006, Seite 18.

Grawitz, Ernst Robert: Ein Fall von gonokoccen-Sepsis. Medizinische Dissertation. Berlin 1925 (27 Seiten).

Grawitz [Ernst Robert] (Hrsg.): Ewiges Arzttum. Volk und Reich Verlag. Berlin 1942.

Gruber, Walter: Das Rote Kreuz in Deutschland. Wirtschaftsverlag. Wiesbaden 1985.

Grüneisen, Felix: Das Deutsche Rote Kreuz in Vergangenheit und Gegenwart. Deutsches Rotes Kreuz, Präsidium. Junker und Dünnhaupt. Potsdam-Babelsberg 1939.

Hilberg, Raul: Die Vernichtung der europäischen Juden. Durchgesehene und erweiterte Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag. Frankfurt am Main 1990.

Kater, Michael H.: Das „Ahnenerbe“ der SS 19033-1945. Ein Beitrag zur Kulturpolitik des Dritten Reiches. Deutsche Verlagsanstalt. Stuttgart 1974 (4. Auflage, Oldenourg Verlag. München 2005).

Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945? S. Fischer. Frankfurt am Main 2003, Seite 198.

Kogon, Eugen: Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager. Verlag der Frankfurter Hefte. Frankfurt am Main 1946, Seite 178.

Lichtenstein, Heiner: Angepasst und treu ergeben. Das Rote Kreuz im „Dritten Reich“. Mit einem Vorwort von Robert M. W. Kempner. Bund. Köln 1988, Seite 22.

Mitscherlich, Alexander / Mielke, Fred (Hrsg.): Medizin ohne Menschlichkeit. Dokumente des Nürnberger Ärzteprozesses. 2. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag. Frankfurt am Main 1979, Seite 294 (1. Auflage, Verlag Volk und Gesundheit, Berlin).

Riesenberger, Dieter: Das Deutsche Rote Kreuz. Eine Geschichte 1864-1990. Ferdinand Schöningh. Paderborn / München / Wien / Zürich 2002.

Riesenberger, Dieter: Für Humanität in Krieg und Frieden. Das Internationale Rote Kreuz 1863-1977. Vandenhoeck & Ruprecht. Göttingen 1992, Seite 155-156.

Seithe, Horst / Hagemann, Frauke: Das Deutsche Rote Kreuz im Dritten Reich (1933-1939). Mit einem Abriß seiner Geschichte in der Weimarer Republik (Mabuse-Verlag Wissenschaft, Band 9). Mabuse. Frankfurt am Main 1993, Seite 133-136.

Stockhorst, Erich: Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich. Blick- und Bild-Verlag. Velbert / Kettwig 1967 (2. Auflage. Arndt-Verlag. Kiel 1985), Seite 162.

Tagung der Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes e.V. in Quedlinburg. In: Deutsches Rotes Kreuz Schwestern-Zeitschrift 1937, Nr. 7, Seite 81.

Wicke, Markus: SS und DRK. Das Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes im nationalsozialistischen Herrschaftssystem 1937-1945. Vicia Verlag. Potsdam 2002.

www.olokaustos.org/bionazi/leaders/grawitz.htm [16.04.2007].

Bildquelle: www.olokaustos.org/bionazi/leaders/grawitz.htm.

GRAWITZ, Ernst

Version vom: 
2012-01-20

Zitation

Hubert Kolling. (Hrsg.): 

Kolling, H., Beitrag von Hubert Kolling, in: Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte. Who was who in Nursing history. Band 4. hpsmedia, 2012. S. 111-116

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