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Who was who in nursing history: BLUNK, Hertha
BLUNK, Hertha
Artikel von: Hubert Kolling
Erschienen in Band 4, Seite(n) 42.
 

Biographie

Hertha Blunk, nicht zu verwechseln mit der einstigen Vorsitzenden der „Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands“ Helene Blunk (1879-1953) , wurde 1898 geboren. Im Jahre 1927 begann sie als sogenannte Bethesda-Schwester im Elise-Averdieck-Krankenhaus [Elise Averdieck (1808-1907) )] Hamburg ihre Krankenpflegeausbildung, in dem sie auch nach dem Examen noch zwei Jahre verblieb. Nachdem sie im April 1931 gemeinsam mit Trude Hemmer (1909-1986), ebenfalls eine Bethesda-Schwester, in Bonn eine Ausbildung zur Hebamme absolviert hatte, kehrte sie als Hebamme ins Elise-Averdieck-Krankenhaus wieder zurück.

Nachdem die Bethesda-Schwesternschaft 1943 in die 1894 von Friedrich Zimmer (1855-1919)  gegründete Schwesternschaft des Evangelischen Diakonievereins (EvDV) aufgenommen worden war, gehörte Hertha Blunk zum EvDV. Zu dieser Zeit war sie infolge der Zerstörung Hamburgs während des Zweiten Weltkriegs (1939-1945) mit der Verlegung der Patienten nach Rickling (Holstein) übergesiedelt. Im November 1944 erhielt sie die Berufung als Hebamme nach Mölln-Lauenburg, um bei der Einrichtung einer Frauenklinik mitzuhelfen. Nach einer vorübergehenden Aushilfe in der Frauenklinik Bad Essen kehrte sie im Oktober 1945 nach Mölln zurück. Von dort aus wurde sie als langjährig erfahrene „Hebammenschwester“ im Oktober 1953 in das neu erbaute Evangelische Krankenhaus Bethesda nach Hamburg-Bergedorf berufen. Aus gesundheitlichen Gründen musste sie im August 1961 ihre Arbeit niederlegen.

Ihren Ruhestand verbrachte Hertha Blunk, deren Lebensweg hier stellvertretend für andere Diakonissen mit einer Doppelausbildung vorgestellt sei, in unmittelbarer Nähe des Betesda-Krankenhauses. Nachdem das Wohnheim der Georg-Behrmann-Stiftung fertiggestellt war, zog sie im Mai 1971 dorthin, wo sie mit ihrer Freundin und Wegbegleiterin, Diakonieschwester Trude Hemmer, zusammenlebte.

Nachdem sie wenige Tage zuvor auf der Pflegestation Aufnahme gefunden hatte, verstarb Hertha Blunk am 20. August 1980 im Alter von 82 Jahren. Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem Bergedorfer Friedhof. Ihre Abschiedsstunde stand unter dem Wort aus Sacharja 4,6: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.


Literatur

[Nachruf] Hertha Blunk. In: Die Diakonieschwester. Neue Folge der Blätter aus dem Evangelischen Diakonieverein und dem Zehlendorfer Verband für evangelische Diakonie, 76. Jg., Nr. 10, Oktober 1980, Seite 215.

www.bethesda-diakonissen.de/kap_5_1.html.

www.diako-online.de/krankenhaus/index.php.

www.ev-diakonieverein.de/diakonieverein/personen.html.

www.georator.de/Altenheim/Georg-Behrmann-Stiftung-Alters-undPflegeheim-in-21029-html.

www.georg-behrmann-stiftung.de.

www.wohnen-im-alter.de/Hamburg/Altenheim_Pflegeheim/Altenheim_06023.htm.

BLUNK, Hertha

Version vom: 
2012-01-20

Zitation

Hubert Kolling. (Hrsg.): 

Kolling, H., Beitrag von Hubert Kolling, in: Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte. Who was who in Nursing history. Band 4. hpsmedia, 2012. S. 42

Onlinezitation

 
Permalink:
www.hpsmedia.info/
care/whowaswhodetail.php?id=143

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