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Forschungswelten 2019

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Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

Who was who in nursing history: BOECKH, Friedrich
BOECKH, Friedrich
Artikel von: Hubert Kolling
Erschienen in Band 5, Seite(n) 19-23.
 

Biographie

Nur ein Jahr, nach­dem Johann Konrad Wilhelm Löhe (1808-1872)  in Neuendettelsau eine Diakonissenanstalt gegründet hatte, wurde in Augsburg am 15. Oktober 1855 die zweite bayerische Diakonissenanstalt errichtet. Der dortige St. Johannis-Zweig­verein hatte sich am 29. März 1854 zwei Aufgaben gesetzt, um gegen die sozialen Missstände in Augsburg anzugehen: die Rettung verwahrloster Kinder und die Einführung der Krankenpflege durch Diakonissen. Nach den Statuten des Vereins sollte es Aufgabe der Diakonissen sein, „die Pflege der Kranken in Privatwohnungen oder im Diakonissenhause zu übernehmen und bei der Fertigstellung des Lokalkrankenhauses die Pflege der evangelischen Kranken zu be­sorgen.“

Die Überlegung, Diakonissen in Augsburg zur Krankenpflege der evangelischen Bevöl­kerung einzusetzen, war nicht neu. Bereits zu Beginn der 1850er Jahre hatte Pfarrer August Kraus Pläne entwickelt, Diakonissen nach dem Vorbild der seit 1848 in Augsburg täti­gen Barmherzigen Schwestern des heiligen Vinzenz von Paul (1581-1660)  für die Krankenpflege zu berufen. Mit ihrem Anlie­gen wandten sich Pfarrer Kraus und Kirchen­rat August Bomhard an Theodor Fliedner (1800-1864)  in Kaiserswerth und an Pfarrer Franz Heinrich Härter (1797-1874) , den Vorsteher des Straßburger Mutterhauses, ohne jedoch zunächst den ge­wünschten Erfolg zu erzielen. Erst 1855 wur­den die ersten Augsburger Frauen in Straß­burg zu Diakonissen ausgebildet. Das Amt der Oberin übernahm die Straßburger Diako­nisse Julie Hörner aus Lindau. Sie kam am 15. Oktober 1855 nach Augsburg. Dieser Tag gilt zugleich als Gründungstag der Augs­burger Diakonissenanstalt. 1859 wurde mit acht Schwestern die Krankenpflege im neu erbauten städtischen Krankenhaus übernom­men.

Einen Rückschlag erfuhr das Augsburger Diakonissenhaus durch die Auseinander­setzungen um die unterschiedlichen Vorstel­lungen über die Arbeit der Diakonissen und die Art der Gemeinschaft, die zwischen den geistlichen und weltlichen Kreisen des Trä­gervereins aufkamen. Während von Seiten der Pfarrer die Förderung der christlichen Ge­meinschaft in den Vordergrund gestellt wurde, tendierten die bürgerlichen Mitglieder zu einem „Ausbildungsinstitut für Kranken­pflegerinnen“. Gerade die Zeit um 1870 stellte die Augsburger Diakonissenanstalt vor große Probleme. 1868 war Oberin Julie Hörner gestorben; eine Nachfolgerin aus den eigenen Reihen konnte nicht gefunden wer­den. Das Amt übernahm schließlich am 31. Mai 1869 Fräulein Therese Ehrhart aus Stutt­gart, die aber bereits zwei Jahre später wieder zurücktrat. Erst 1872 konsolidierte sich die Augsburger Diakonissenanstalt mit der Beru­fung von Friedrich Boeckh zum Seelsorger und Leiter der Anstalt. Dieser wurde am 22. Mai 1872 in sein Amt eingeführt und sollte über 40 Jahre lang die Geschicke des Hauses leiten.

Friedrich Wilhelm Carl Boeckh, wie der voll­ständige Taufname lautet, wurde am 28. Oktober 1845 in Beerbach (zwischen Erlan­gen und Lauf gelegen) geboren. Seine Eltern waren der dortige Pfarrer Georg August Wil­helm Carl Boeckh (1809-1868) und dessen Ehefrau Adelheid Sophie Luise Johanna, ge­borene Oppenrieder (1823-1909). Zusammen mit seiner fünf Viertel Jahre jüngeren Schwester Julie verlebte Friedrich in der ländlichen Gegend Beerbachs eine schöne und behütete Kindheit. Zunächst besuchte er die Dorfschule, bevor er im Alter von neun Jahren (1854) nach Zirndorf kam, um bei sei­nem Großvater mütterlicherseits, dem dama­ligen Dekan Oppenrieder, die „Anfangs­gründe im Lateinischen“ zu erlernen. 1855 kam er in das nahegelegene Nürnberg in die erste Klasse der Lateinschule, 1856 wechselte er in das Collegium St. Anna nach Augsburg, wo sein Onkel, Eduard Oppenrieder, Lehrer war. Über seinen dortigen Aufenthalt be­kannte er später: „Die Zeit, welche ich im Collegium St. Anna von 1856 bis 1864 ver­brachte, kann ich unbedenklich die reichste und gesegnetste Zeit nennen, die ich verleben durfte.“

Nachdem er dort 1864 sein Abitur mit „der ersten Note“ und dem Prädikat „vorzüglich“ bestanden hatte, begann Boeckh im gleichen Jahr in Erlangen das Studium der Theologie und trat der christlichen Studentenverbindung „Uttenruthia“ bei. „Ich habe im 3. Semester meines Studiums ernstlich vorgehabt, Medi­zin zu studieren“, gestand er viele Jahre spä­ter, die Rücksicht auf den Wunsch seines Vaters, im einzigen Sohn einen Theologen zu sehen, hielt ihn aber ab, das Studienfach zu wechseln. In den Jahren 1866 bis 1867 setzte er sein Studium in Tübingen fort, das er in Erlangen abschloss. 1868 unterzog er sich in Ansbach der ersten theologischen Prüfung. Boeckh wurde nun seinem kranken Vater in Beerbach als Vikar zugeteilt. Wenngleich sein Vater kurze Zeit darauf verstarb, übertrug ihm das Konsistorium – trotz seiner Weigerung – die Verwesung dieser beschwerlichen, großen Pfarrei mit acht eingepfarrten Ortschaften und vier Schulen. Dreiviertel Jahr später (1869) bekam er die Pfarrei St. Jacob in Augsburg übertragen, 1870 wurde er zum Stadtvikar von St. Ulrich berufen. Von nun an war Augsburg 43 Jahre lang die Stätte seines Wir­kens, bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahre 1912. Als Vikar von St. Ulrich hatte man ihn gebeten, die Vorstandschaft des heruntergekommenen evangelischen Hand­werker-Vereins zu übernehmen. Boeckh be­mühte sich als Vorsteher dieses Vereins red­lich und ausdauernd um die Gründung einer „Herberge zur Heimat“.

Nachdem er an Thyphus und Blattern er­krankt war und von Diakonissen zehn Wo­chen lang betreut und gepflegt worden war, übernahm er am 22. Mai 1872 die „Inspekto­renstelle“ im Diakonissenhaus. Hierzu hielt er später fest: „Als ich mit Gottes Hilfe wieder genesen war, nahm ich mich aus dankbarer Anhänglichkeit für die darin genossene Ver­pflegung des schon lange verwaisten und der geistigen Pflege entbehrenden Diakonissen­hauses an. Dies war die Veranlassung, mich zur Uebernahme der Inspektorenstelle an die­ser Anstalt zu bewegen.“

Das Konsistorium hatte ihm hierzu „einen zweijährigen Urlaub aus dem Kirchendienst“ bewilligt, „damit er in dieser Zeit der Diako­nissensache alle seine Kräfte widmen könne“. Keiner hatte wohl zu jener Zeit geahnt, dass aus den gewährten zwei vierzig Jahre werden sollten. Neben der Seelsorge der Schwestern im Krankenhaus erteilte er seit jener Zeit – 28 Jahre lang (bis 1900) – am Gymnasium St. Anna auch Religionsunterricht.

Nachdem er nach eineinhalb Jahren erneut erkrankte, suchte er bei der Verwaltung des Diakonissenhauses um seine Entlassung nach. „Da sich aber kein anderer Geistlicher der Stadt dazu verstehen wollte“, schrieb er spä­ter, „so sah ich mich wiederum genötigt, meine Kräfte, solange es nötig sei, diesem Werke zu leihen.“

Am 22. November 1873 übernahm auf Emp­fehlung von Obermedizinalrat Dr. Paul von Sick (1836-1900)  Fräulein Pauline Fischer (1822-1904)  im Alter von 51 Jahren die Leitung der Schwesternschaft, die sie 31 Jahre erfolgreich ausübte. Mit ihr ver­stand sich Friedrich Boeckh prächtig. Von Natur aus zu scharfer Beurteilung geneigt und leicht zu pessimistischer Betrachtung der Dinge bereit, bekannte Boeckh in der Anspra­che bei der Aussegnung der Oberin am 29. Oktober 1911: „Wie manchmal hat sie mich aufgerichtet, wie manchen guten Rat hat sie gegeben. Wie oft war sie fröhlich, wo ich traurig und ‚drunten’ war.“

Im Jahre 1876 – Boeck hatte in jenem Jahr Mathilde Leydhecker (?-1920), die jüngste Tochter des Obermedizinalrats Dr. Nikolaus Leydhecker in Darmstadt, die er bei einem Besuch der Diakonissenanstalt in Frankfurt am Main kennen gelernt hatte, geheiratet – übernahmen die Schwestern mit der Medizi­nischen Klinik in Erlangen die erste Augsbur­ger Außenstation, 1877 folgten die „Gemein­depflegen“ Heilig Kreuz, St. Jacob und das Bethaus links der Wertach in Augsburg. 1878 wurde grundsätzlich die Erweiterung des Be­rufsgebietes über die Grenzen der Kranken­pflege hinaus beschlossen. Beim Jubiläum des 25-jährigen Bestehens der Anstalt im Jahre 1880 war die Zahl der Schwestern bereits auf 46 gestiegen.

Für die „Schwestern in der Gemeindepflege“ legte Boeckh „Regeln“ und „Berufsordnun­gen“ fest in denen er ausdrücklich darauf hin wies, dass die Diakonisse „in ihrem Dienst dem Amt am Wort“ helfe. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil es ja auch Stationen gab, in denen Schwestern unter Vorständen von Krankenpflegevereinen arbeiteten, die keine Pfarrer waren. Boeckh lag viel daran, allen Beteiligten deutlich zu machen, dass auch in diesem Fall die Schwester „als Gemeinde­diakonissin dem Diener am Wort Beistand tut“.

Nachdem am 11. Dezember 1886 die treue Freundin des Mutterhauses, Gräfin Stephanie Guiot du Ponteil verstorben war und in ihrem Testament einen bedeutenden Teil ihres Nachlasses „für die Zwecke des Diakonissen­hauses und die Krankenpflege“ bestimmt hatte, sahen sich Friedrich Boeckh und Pau­line Fischer – dank der „Gräflich Du Pon­teil´schen Krankenstiftung“ – in die glück­liche Lage versetzt, durch den Augsburger Architekten Jean Keller ein neues Mutterhaus mit Kapelle und Krankenhaus bauen zu las­sen, das am 18. Juli 1893 bezogen wurde. Unter den zirka 200 geladenen Gästen, die an der Einweihungsfeier teilnahmen, waren auch Oberin Therese Stählin (1839-1928)  aus der Diakonissenanstalt Neuendettelsau und Obermedizinalrat Dr. Paul von Sick als Ver­treter des Stuttgarter Diakonissenhauses. Ju­lius Disselhoff (1827-1896)  sandte aus Kaiserswerth ein Glückwunschtelegramm. Im Jahre 1901 wurde schließlich der Grundstein zur „Paulinenpflege“ – einer nach Pauline Fischer benannte Einrichtung zur Aufnahme von älteren und pflegebedürftigen evangeli­schen Frauen – gelegt. Am 23. November 1902 wurde die Paulinenpflege feierlich ein­geweiht.

Nachdem die 82-jährige Oberin Pauline Fischer an Ostern 1904 schwer erkrankte, legte sie ihr Amt als Oberin in jüngere Hände. Ihre Nachfolgerin wurde am 4. Juli 1904 Sophie Wucherer, Pfarrerswitwe aus Bay­reuth, der wiederum am 21. Oktober 1914 Schwester Margarete Schäfer im Amt folgte. Ein Jahr nach dem Oberinnenwechsel (1905) beging die Augsburger Diakonissenanstalt die Jubelfeier ihres fünfzigjährigen Bestehens. Zu jener Zeit war die Zahl der Schwestern auf 246 gestiegen, die auf elf Stationen in Augs­burg und auf 81 Stationen außerhalb in zehn verschiedenen Arbeitsgebieten ihren Dienst verrichteten.

Seit 1886, dem Jahr der Gründung, war Boeckh Mitglied im Ausschuss des Landes­vereins für Innere Mission in Bayern. 1905 wurde er für den verstorbenen Büttner aus Hannover in das Präsidium der Kaiserswer­ther Generalkonferenz gewählt. Nicht nur in dieser Funktion, sondern ebenfalls als kom­petenter Referent in Sachen „weibliche Dia­konie“ war Boeckh wiederholt auf Reisen unterwegs. So versuchte er beispielsweise im Jahre 1907 auf einer Generalkonferenz des Kaiserswerther Verbandes Antworten auf die Frage „Welche Forderungen stellt die Ge­genwart an die Berufsausbildung der Schwestern?“ zu geben. Anlass dieses Refe­rates, das „Der Armen- und Krankenfreund, eine Zeitschrift für die weibliche Diakonie der evangelischen Kirche“, das „Organ der zur Kaiserswerther Generalkonferenz verbunde­nen Diakonissen-Mutterhäuser“, veröffent­lichte, war unter anderem die durch den Staat beabsichtigte Neuordnung des ganzen Kran­kenpflegewesens. Boeckh wies darauf hin, dass die Voraussetzungen, mit welchen „der Arzt heute bei der Pflegerin rechne, viel höher seien als die vor 40 Jahren“. Er trat daher für eine solide Ausbildung der Diakonissen ein und warnte davor, dass Diakonissen mangels Ausbildung auf eine Stufe herabgedrückt würden, auf der sie mir Recht oder Unrecht als minderwertig erschienen und dann nur noch wegen ihrer „Billigkeit“ genommen würden: „Sollen wir nicht nach und nach zu­rückgedrängt und dadurch der evangelisch-christliche Einfluß, welchen unser Werk zu üben berufen ist, erheblich verkümmert wer­den, so müssen wir um des Herrn, um der Sache, um unserer Schwestern und um unse­rer Kirche Willen die technische Seite der Vorbildung unserer Schwestern uns ernstlich angelegen sein lassen.“

Auf dem 35. Kongress für Innere Mission in Stuttgart referierte Boeck am 6. Oktober 1909 über „Diakonissen-Mutterhäuser und freie Schwesternorganisationen“, wobei seine Aus­führungen sowohl in der Zeitschrift „Der Ar­men- und Krankenfreund“ als auch als Son­derdruck erschienen.

Im Jahre 1904 war Friedrich Boeckh die Ehrendoktorwürde der theologischen Fakultät der Universität Erlangen verliehen worden. Im Diplom heißt es von Boeckh unter ande­rem: „... welcher [...] den Jüngeren am St. Anna-Gymnasium in Augsburg die evangeli­sche Wahrheit in beredter Weise vorgetragen, lichtvoll erläutert, gewissenhaft ans Herz ge­legt hat; nicht minder aber sich große Ver­dienste um den christlichen Liebesdienst er­worben hat als tätiger Vorstand, fleißiger Leh­rer und wohlwollender und gütiger Leiter der Augsburger Diakonissen“.

Dem Doktortitel der Theologie folgte im glei­chen Jahr am 30. Dezember 1904 der „Titel und Rang eines Königlichen protestantischen Kirchenrates“, mit dessen Verleihung das Oberkonsistorium den Wunsch äußerte, Boeckh möge sich durch diese „allerhöchste Anerkennung seiner bisherigen Verdienste zu fernerem treuen Wirken in seinen Berufsstel­lungen ermuntert und getröstet fühlen“. Vor­ausgegangen war bereits 1895 die Verleihung des Titels eines „Gymnasialprofessors“.

Im November 1911 bat Boeck die Diakonis­senhausverwaltung darum, ihn „mit Rücksicht auf seine Gesundheitsverhältnisse“ von sei­nem Amt zu entbinden. Am 22. Mai 1912 wurde Boeck anlässlich seines 40-jährigen Dienstjubiläums verabschiedet und zugleich zum Ehrenvorstand der Diakonissenhausver­waltung ernannt. Zum Nachfolger wurde auf seinen Vorschlag hin Dekan Christian Casel­mann von Wassertrüdingen gewählt, dessen Nachfolger wiederum 1925 Pfarrer Heinrich Kern wurde. Mit Vorprobe- und Probe­schwestern zählte das Augsburger Diako­nissenhaus zu jener Zeit (1912) 326 Schwes­tern.

Im Juli 1912 siedelte Boeck nach Erlangen. Bereits ein Jahr später musste er mit einer schweren Krankheit in die Medizinische Klinik in Erlangen eingeliefert werden. In dieser ersten Außenstation des Augsburger Mutterhauses wurde er von seinen Schwestern gepflegt und versorgt, bis er am 21. März 1914 verstarb. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem protestantischen Friedhof in Augs­burg.

In einem Nachruf, der in der Allgemeinen Evangelisch-Lutherischen Kirchenzeitung erschien, schrieb Hermann Bezzel (1891-1909), Rektor der Diakonissenanstalt Neuen­dettelsau: „Boeckh hat dem Augsburger Hause, das von 1866 bis zu Anfang der [18]70er Jahre seine tiefste Erniedrigung durchlitt, in vierzigjähriger Tätigkeit das Ge­präge seines milden und doch starken, sich bescheidenden und darum gewinnenden Wesens gegeben. [...] Die Diakonissen haben in seinem Unterricht die stille Freudigkeit empfangen, in seiner Predigt und den treff­lichen Rundschreiben den tiefgründigen Schatz der Einzelseelsorge gehoben. Sie wussten sich gestützt, getröstet und getragen.“


Literatur

Bezzel, [Hermann]: [Nachruf] Kirchenrat D. Fried­rich Boeckh. In: Bayerischer Volksfreund. Organ zur Förderung des Mittelstandes in Stadt und Land, 11. Jg., Nr. 73, Seite 1.

Bezzel, Hermann: [Nachruf] D. Friedrich Boeckh (1845-1914). In: Allgemeine evangelisch-lutheri­sche Kirchenzeitung, vom 27. März 1914, Spalte 299-301.

Blätter der Erinnerung an die am 18. Juli 1893 stattgehabte Feier der Einweihung des neuen Diakonissenhauses. Manuskript für Freunde. Ph. J. Pfeiffer. Augsburg 1893.

Blätter der Erinnerung an die fünfzigjährige Ju­belfeier der evang[elischen] Diakonissen-Anstalt Augsburg am 15. Oktober 1905. Manuskript für Freunde. [Ohne Verlagsangabe]. Augsburg 1905, Seite 20.

Boeckh, Friedrich: Diakonissen-Mutterhäuser und freie Schwesternorganisationen. Referat beim XXXV. Kongreß für Innere Mission in Stuttgart am 6. Oktober 1909. Sonderabdruck aus dem„Armen- und Krankenfreund“, Dezemberheft 1909. Verlag der Diakonissen-Anstalt. Kaisers­werth 1910.

Boeckh, Friedrich: Die Diakonissensache. Erlan­gen, Leipzig 1890.

Boeckh, Friedrich: Der Religions-Unterricht in den höheren Lehranstalten. Vortrag, gehalten auf der XI. allgemeinen evangelisch-lutherischen Konfe­renz in Rostock am 29. September 1904. Bar­tholdi. Wismar 1905.

Boeckh, Friedrich: Welche Forderungen stellt die Gegenwart an die Berufsausbildung der Schwestern? In: Der Armen- und Krankenfreund, eine Zeitschrift für die weibliche Diakonie der evangelischen Kirche. Organ der zur Kaisers­werther Generalkonferenz verbundenen Diako­nissen-Mutterhäuser. Verlag der Diakonissen-Anstalt zu Kaiserswerth. Kaiserswerth 1907, Seite 202-215.

Boeckh, Friedrich: Es ging ein Säemann aus, zu säen seinen Samen. Den Schwestern und Freunden der Diakonissenanstalt Augsburg dar­geboten. Selbstverlag der Evangelischen Diako­nissenanstalt Augsburg. Augsburg [1927].

Boeckh, Karl: Aus der Jugendzeit unseres Vaters. Die Evang[elische] Diakonissenanstalt Augsburg 1855-1930. Blätter der Erinnerung aus der fünf­undsiebzigjährigen Geschichte des Diakonis­senhauses und an den langjährigen Leiter des­selben, Herrn Kirchenrat D. Boeckh. B. Scha­bert. Augsburg 1930, Seite 57-71.

Evangelische Diakonissenanstalt Augsburg (Hrsg.): Evangelische Diakonissenanstalt Augs­burg, gegründet 1855, 100 Jahre in der Frö­lichstraße 17, 1893-1993. Eine Schrift für alle, die uns kennen und kennen lernen wollen. Selbstverlag der Evangelischen Diakonissen­anstalt Augsburg. Augsburg 1993.

Honold, Matthias: Der unbekannte Riese. Ge­schichte der Diakonie in Bayern (Hefte zur Baye­rischen Geschichte und Kultur, Band 31). Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Ge­schichte. Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Augsburg 2004, Seite 26-27.

Katt, Hans-Joachim: Friedrich Boeckh 1845-1914. Der Leiter eines Mutterhauses. In: Leipziger, Karl (Hrsg.): Helfen in Gottes Namen. Lebensbilder aus der Geschichte der bayerischen Diakonie. Claudius. München 1986, Seite 70-105.

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Methsieder, Wilhelm: Aus der Geschichte der Evang[elischen] Diakonissenanstalt Augsburg. In: Die Evang[elische] Diakonissenanstalt Augs­burg 1855-1930. Blätter der Erinnerung aus der fünfundsiebzigjährigen Geschichte des Diako­nissenhauses und an den langjährigen Leiter desselben, Herrn Kirchenrat D. Boeckh. B. Schabert. Augsburg 1930, Seite 7-36.

Pechmann, Wilhelm Freiherr von: Aus meinen Erinnerungen an D. Friedrich Boeckh. In: Die Evang[elische] Diakonissenanstalt Augsburg 1855-1930. Blätter der Erinnerung aus der fün­fundsiebzigjährigen Geschichte des Diakonis­senhauses und an den langjährigen Leiter des­selben, Herrn Kirchenrat D. Boeckh. B. Scha­bert. Augsburg 1930, Seite 95-101.

Protestantischer St.-Johannis-Zweigverein Augs­burg / Evangelische Diakonissenanstalt Augs­burg: Jahresbericht des Protestantischen St.-Jo­hannis-Zweig-Vereins zu Augsburg, 1.–79. Jahr­gang. Augsburg 1855-1934.

Schabert, Arnold: [Hundert] 100 Jahre Evangeli­sche Diakonissenanstalt Augsburg. Evangeli­sche Diakonissenanstalt, Mutterhaus. Augsburg 1955.

Unsere Frau Oberin Pauline Fischer (1873-1904). Verlag des Augsburger Diakonissenhauses. Augsburg 1928.

www.diakonie-augsburg.de/diakonissenhaus/mut terhaus/chronik.html [24.02.2005].

Bildquelle: Leipziger, Karl (Hrsg.): Helfen in Got­tes Namen. Lebensbilder aus der Geschichte der bayerischen Diakonie. Claudius. München 1986, Seite 70.

BOECKH, Friedrich

Version vom: 
2014-02-20

Zitation

Hubert Kolling. (Hrsg.): 

Kolling, H., Beitrag von Hubert Kolling, in: Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte. Who was who in Nursing history. Band 5. hpsmedia, 2014. S. 19-23

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