Directory: häufig gelesen Artikel RSS

Dr. Hubert Kolling

Category:1-2016

Nina Grabe

Die Pflege alter Menschen galt als genuin weibliches Tätigkeitsfeld und wurde folglich überwiegend von Frauen übernommen, zumeist konfessionell gebundenene Krankenschwestern. Als Heimleiter fungierten hingegen vielfach auch Männer. Ende der 1960er Jahre entschieden sich, u. a. infolge der zunehmenden Professionalisierung und Medikalisierung der Altenpflege, erstmals auch Männer für die Anfang der 1960er Jahre geschaffene Altenpflegeausbildung. Noch heute bilden männliche Altenpfleger aber weiterhin eine Minderheit.

Category:1-2016

Eva-Maria Ulmer

Der Beitrag zeigt, wie die organisatorische und ideologische Gleichschaltung der Pfl ege nach 1933 verlief. Neben der organisatorischen Gleichschaltung wurde die ideologische Gleichschaltung mittels Krankenpfl egegesetz, einheitlichem Krankenpfl egelehrbuch bis in die Lehrpläne der Schulen hinein durchgesetzt. Diese Gleichschaltung bildete die Matrix für pfl egerisches Handeln. Die Verschiebung des Referenzrahmens kann eine Erklärung für pfl egerisches Handeln in Eugenik, Euthanasie und Holocaust bieten.

Category:2-2013

hpsmedia GmbH,

Category:1-2016

Dr. Jochen Braselmann

Die Planung einer „Freiwilligen Krankenpflege“ im Kalten Krieg ist bislang ein kaum beachteter Bereich der Pflegegeschichte. Während des Ersten und Zweiten Weltkrieges hatte sich diese Organisation, die hauptsächlich aus Krankenpflegekräften mit Kurzausbildungen bestand, bewährt. Bereits vor der Gründung der Bundeswehr wurden Gedanken zu einer neuen „Freiwilligen Krankenpflege“, die im Kriegsfalle den Sanitätsdienst der Bundeswehr und den Zivilschutz unterstützen sollte, aufgegriffen. Wesentlicher Teil dieser Vorhaben war die Ausbildung von Schwesternhelferinnen.

Category:2-2014

Monja Schünemann,

Anfang des 20. Jahrhunderts spaltete sich die Krankenpflege in Deutschland in zwei diametral gegenüberstehende Lager: die weltliche und die geistliche Krankenpflege. Die katholischen Mutterhäuser hatten zunehmend Probleme, ihr Personal zu halten und neues Personal zu rekrutieren. Im Jahr 1920 gründete sich dann die Zeitschrift »Krankendienst«, die es sich zur Aufgabe machte, das Personal mental in seinem Beruf zu halten und die Leitlinien vorzugeben und zu propagieren. Dem ersten Pflexit in Deutschland hatte sie vor allem eines entgegenzusetzen: die Erhöhung des moralischen Drucks auf die Pflegenden.

Category:1-2017

hpsmedia

Category:2-2016

hpsmedia GmbH,

Category:2-2015

Mag. Irene Zauner-Leitner, Prof. Dr. Michael Bossle

Zusätzlich zu der Erfahrung des „historischen Ortes“ und seiner Geschichte ergeben sich am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim (LGSH)/Österreich für Lehrende und Lernende der Gesunden- und Krankenpflege besondere Anknüpfungspunkte zu ihrer Ausbildung und ihrem Berufsalltag. Um eine gezielte Reflexion und Sensibilisierung – auch in Bezug auf die Geschichte der eigenen Berufsgruppe sowie hinsichtlich ethischen Handelns im gegenwärtigen Pflegealltag – zu ermöglichen, wurde am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim/Österreich das Begleitung- und Vertiefungsprogramm „BerufsbildMenschenbild“ entwickelt. Es ermöglicht die berufsspezifische Vertiefung eines Besuches des LGSH sowie den Transfer zwischen Geschichte und Gegenwart. Lehrpersonen erhalten dafür im Vorfeld vorbereitende Materialien via CD-ROM zugesandt und können aus 5 vertiefenden Modulen jenes auswählen, welches nach einer Begleitung durch Ausstellung und Gedenkstätte durchgeführt werden soll. Der LGSH stellt dafür Materialien und Räumlichkeiten zur Verfüg ...

Category:2-2015

Hannah Steiger,

Im vorliegenden Artikel geht es um die Erarbeitung des Themas „Krankenpflege im 19. Jahrhundert“ in Rahmen einer Präsentation. Dabei wird beschrieben, warum genau dieses Thema ausgewählt wurde und erläutert, aus welchen Teilen sich das Referat zusammensetzte. Zum einen sollte mit diesem Vortrag den Mitstudierenden gezeigt werden wie dramatisch die Zustände der Krankenpflege im 19. Jahrhundert waren. Zum anderen wurden die daraus resultierenden Veränderungen dargestellt, die sich in vier neuen Organisationsformen ausdrückten. Audiodatei Download der Audiodatei: http://www.geschichte-der-pflege.info/media/audio.m4a

Category:2-2016

Gabriela Hofstetter

Obwohl der Beruf der Missionskrankenschwester durch verschiedenste Vorschriften des Missionskomitees eingeengt wurde, fanden die Krankenschwestern viele Möglichkeiten, sich selber zu entfalten. In Übersee zu leben und zu arbeiten, stellte für ledige Frauen die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches dar. Anfang des 20. Jahrhunderts liessen sie die gesellschaftlichen Schranken Europas hinter sich und führten in Asien oder Afrika ein weitgehend selbstbestimmtes und unabhängiges Leben. Als Missionskrankenschwester bekamen sie die Möglichkeit, ihre Neugier nach dem Unbekannten und Ungewöhnlichen im Ausland zu stillen. 

Category:1-2016

Buchrezensionen

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hpsmedia GmbH

Category:1-2016

Henrike Sappok-Laue

Die katholischen pflegenden Frauenorden im Rheinland etablierten sich ab den 1830er Jahren zunehmend in der stationären Krankenpflege. Anders als das sonst tätige Wartepersonal leisteten die Ordensschwestern eine qualitativ hochwertige und zuverlässige Arbeit in Pflege und Hauswirtschaft und z. T. auch in der Gesamtleitung der Häuser. Mit zunehmender Verwissenschaftlichung und Professionalisierung der Medizin genügte die Ordenspflege den Ansprüchen der Ärzte jedoch nicht mehr. Auf entsprechende Kritik in der „Ärztliche[n] Denkschrift […] vom 1. Februar 1904“ wurde innerhalb der katholischen Kirche im Erzbistum Köln unterschiedlich reagiert. Vor allem die Frage nach der Wochenbettpflege offenbart konträre Standpunkte. Anhand von z. T. bislang unerforschten Quellen werden die verschiedenen innerkirchlichen Positionen ausgeleuchtet.

Category:1-2014

Zusammenfassung Seit etwa den 1970er Jahren liegen Publikationen über Untersuchungen vor, die sich den psychischen Sp.tfolgen der NS-Zeit bei den nach 1945 Geborenen widmen. Dabei wurde verschiedenen Perspektiven Rechnung getragen: Den Nachkommen von T.tern (z. B. Bar-On, 1996), dem T.ter-Opfer-Dilemma (z. B. Bode, 2006) als auch den Nachkommen der Opfer (z. B. Ludewig- Kedmi u. a., 2002). Psychische Konfrontationen und Belastungen für einzelne Berufsgruppen, wie zum Beispiel innerhalb der Pflege- und Gesundheitsberufe, wurden bisher in diesem Zusammenhang noch nicht beachtet. Diese psychischen Nachwirkungen oder Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus bedürfen jedoch gerade im Feld der (Alten-) Pflege besonderer Beachtung.

Category:1-2013

Dr. Uta Kanis-Seyfried,

Psychiatriegeschichte aus multiperspektivischer Sicht darzustellen und sich dabei interdisziplinärer Methodik zu bedienen, ist Grundlage der vorliegenden mikrohistorischen Studie zu den südwestdeutschen Heil- und Pflegeanstalten Schussenried und Ravensburg-Weissenau während des Ersten Weltkrieges. Beide ehemalige Anstalten gehören heute zum Zentrum (ZfP) für Psychiatrie Südwürttemberg, die heutige psychiatrische Klinik in Weissenau ist zudem Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm. Der dortige Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der Medizin hat es sich u. a. zur Aufgabe gemacht, die Geschichte dieser zwei räumlich eng beieinander liegenden Heilanstalten von ihren Anfängen bis in die jüngste Vergangenheit umfassend wissenschaftlich aufzuarbeiten. Der folgende Beitrag stellt zentrale Aspekte der aktuell noch in Bearbeitung befindlichen Forschungen zum Ersten Weltkrieg dar. Es handelt sich hier um zwei ausgewählte Them ...

Category:1-2016

Dr. Birgit Seemann,

Der Artikel beleuchtet Verbindungen zwischen jüdischer Sozialethik, Umgang mit Leid und Krankenpflege. Mit Fokus auf die jüdische Krankenpflege (Bikkur Cholim) gibt er einen kurzen Überblick über Diskussionen und Entwicklungen im Judentum. Die Autorin plädiert für eine Integration der Minority und Jewish Studies in die pflegewissenschaftliche Lehrkräfteausbildung.

Category:2-2015

Dr. Hubert Kolling

Zu den in der Geschichte der Pflege im „Porträt“ bereits vorgestellten pflegehistorisch interessanten Personen gehörten mit Rosa Rauner (1889-1972) eine jüdische Krankenschwester, mit Marie Friedrich-Schulz (1878-1967) eine Gewerkschaftsvertreterin, mit Maria Pinding (1832-1990) eine Medizinsoziologin, mit Ilse Lilly Meyer (1912-1995) eine Gewerbeoberlehrerin, mit Johanna Taubert (1946-2008) eine Pflegewissenschaftlerin, mit Ernst Julius Gurlt (1825-1899) ein Vertreter der „Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert“, mit Sophie Henschel (1841-1915) eine Unternehmerin, Philanthropin und Mäzenin, mit Heinrich Haeser (1811-1884) ein Medizin- und Pflegehistoriker sowie mit Irene Hauschild (geborene Uhing) eine DDR-Lehrbuchautorin. Mit Mignon Langnas (geborene Rottenberg) wird diesmal eine Krankenschwester vorgestellt, die sich während des Holocausts für die Pflege und Rettung von Kranken und Kindern einsetzte.

Category:2-2016

Elfa Beate Spitzenberger

Welche Vorläufer hat Gemeinwesenarbeit1 als ein Arbeitsprinzip der Sozialen Arbeit? Der vorliegende Beitrag beschäft igt sich mit der angloamerikanischen Settlementbewegung, mit deutschen Umsetzungen und der Entwicklung von Gemeinwesenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Österreich. Den Abschluss bildet eine kurze Ausführung zum Community Organizing.

Category:2-2013

Dr. Annett Büttner

Die Gründergeneration der Kaiserswerther Diakonissenanstalt stellte hohe charakterliche Anforderungen an die Mitglieder der Schwesternschaft. So diente die lange Probezeit nicht nur der fachlichen Ausbildung, sondern auch der Charakterformung zur Diakonisse und der Entlassung vermeintlich ungeeigneter Kandidatinnen. Ein Austritt nach der Einsegnung stellte dagegen einen Verrat an der „Diakonissensache“ dar. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelang es, die strengen Kaiserswerther Regeln auch zum Maßstab für die anderen, in der Kaiserswerther Generalkonferenz zusammengeschlossenen Mutterhäuser, zu machen. Dazu zählte beispielsweise ein Kontaktverbot der ausgetretenen zu den verbliebenen Schwestern. Heirat und die Versorgung kranker Familienangehöriger stellten mit Abstand die häufigsten Austrittsgründe dar, gefolgt vom Verlust der Berufsmotivation. Jeder Austritt aus der Schwesternschaft hinterließ eine empfindliche Lücke und die Mutterhausleitung unternahm zahlreiche Anstrengungen, es nicht dazu komme ...

Category:1-2015

hpsmedia GmbH,

Category:Ausgabe 2012

Neue Datenbankeinträge

Abermeth, H.-D.: Ethische Grundfragen in der ...
Category: Ethik
Ach, J. S: Interaktionsorientierte Pflegeethik. ...
Category: Ethik
Albisser Schleger, H. et al.: Eine ...
Category: Ethik

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