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Hannah Steiger,

Im vorliegenden Artikel geht es um die Erarbeitung des Themas „Krankenpflege im 19. Jahrhundert“ in Rahmen einer Präsentation. Dabei wird beschrieben, warum genau dieses Thema ausgewählt wurde und erläutert, aus welchen Teilen sich das Referat zusammensetzte. Zum einen sollte mit diesem Vortrag den Mitstudierenden gezeigt werden wie dramatisch die Zustände der Krankenpflege im 19. Jahrhundert waren. Zum anderen wurden die daraus resultierenden Veränderungen dargestellt, die sich in vier neuen Organisationsformen ausdrückten.

Category:2-2016

Dr. Joachim Schnürle,

Das Leben von Eva von Tiele-Winckler ist geprägt von dem tiefen, religiös motivierten Wunsch, zu helfen und auch über die Standesgrenzen hinweg, sich mit den Armen zu solidarisieren. Zusammenfassend zeigt sich eine Emanzipation vom Frauenbild ihrer Lebenszeit und auch von den Standes-Konventionen. Daher kann sie in der Nachfolge einer Elisabeth von Thüringen gesehen werden, die 650 Jahre zuvor einen sehr ähnlichen Weg gegangen ist und wahrscheinlich auch ein Vorbild für Eva von Tiele-Winckler war. Auch im 21. Jahrhundert kann das mutige Einsetzen für die Bedürftigen, die persönliche Zuwendung zu den Kranken und das Überschreiten von Konventionen richtungsweisend sein. Heute sind es andere Widerstände, die in der Pflege überwunden werden müssen, die zeitlichen Begrenzungen durch Dokumentationspflichten und Abrechnungs-Vorschriften, die aber nicht dazu führen sollten, den Menschen nicht mehr als bedürftiges Gegenüber im Blick zu haben.

Category:2-2016

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Category:2-2016

Dr. Hubert Kolling

Zu den in der Geschichte der Pflege im „Porträt“ bereits vorgestellten pflegehistorisch interessanten Personen gehörten mit Rosa Rauner (1889-1972) eine jüdische Krankenschwester, mit Marie Friedrich-Schulz (1878-1967) eine Gewerkschaftsvertreterin, mit Maria Pinding (1832-1990) eine Medizinsoziologin, mit Ilse Lilly Meyer (1912-1995) eine Gewerbeoberlehrerin, mit Johanna Taubert (1946-2008) eine Pflegewissenschaftlerin, mit Ernst Julius Gurlt (1825-1899) ein Vertreter der „Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert“, mit Sophie Henschel (1841-1915) eine Unternehmerin, Philanthropin und Mäzenin, mit Heinrich Haeser (1811-1884) ein Medizin- und Pflegehistoriker sowie mit Irene Hauschild (geborene Uhing) eine DDR-Lehrbuchautorin. Mit Mignon Langnas (geborene Rottenberg) wird diesmal eine Krankenschwester vorgestellt, die sich während des Holocausts für die Pflege und Rettung von Kranken und Kindern einsetzte.

Category:2-2016

André Uebe,

Nachdem in Sachsen 1945 einer kurzzeitigen Gründung des Roten Kreuzes durch die Sowjetische Militäradministration stattgegeben wurde, erfolgte am 19.09.1945 das endgültige Verbot (s. Zeitschrift 1/2016).

Category:2-2016

Andreas Altorfer, PD Dr. phil., Museumsleiter

Category:2-2016

Nachrichten

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Category:2-2016

Editorial

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Andreas Lauterbach,

Category:2-2016

Gesamtausgabe 2-2016 Gesamtausgabe

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Category:2-2016

Nina Grabe

Die Pflege alter Menschen galt als genuin weibliches Tätigkeitsfeld und wurde folglich überwiegend von Frauen übernommen, zumeist konfessionell gebundenene Krankenschwestern. Als Heimleiter fungierten hingegen vielfach auch Männer. Ende der 1960er Jahre entschieden sich, u. a. infolge der zunehmenden Professionalisierung und Medikalisierung der Altenpflege, erstmals auch Männer für die Anfang der 1960er Jahre geschaffene Altenpflegeausbildung. Noch heute bilden männliche Altenpfleger aber weiterhin eine Minderheit.

Category:1-2016

Dr. Uta Kanis-Seyfried,

Psychiatriegeschichte aus multiperspektivischer Sicht darzustellen und sich dabei interdisziplinärer Methodik zu bedienen, ist Grundlage der vorliegenden mikrohistorischen Studie zu den südwestdeutschen Heil- und Pflegeanstalten Schussenried und Ravensburg-Weissenau während des Ersten Weltkrieges. Beide ehemalige Anstalten gehören heute zum Zentrum (ZfP) für Psychiatrie Südwürttemberg, die heutige psychiatrische Klinik in Weissenau ist zudem Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm. Der dortige Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der Medizin hat es sich u. a. zur Aufgabe gemacht, die Geschichte dieser zwei räumlich eng beieinander liegenden Heilanstalten von ihren Anfängen bis in die jüngste Vergangenheit umfassend wissenschaftlich aufzuarbeiten. Der folgende Beitrag stellt zentrale Aspekte der aktuell noch in Bearbeitung befindlichen Forschungen zum Ersten Weltkrieg dar. Es handelt sich hier um zwei ausgewählte Them ...

Category:1-2016

Gabriela Hofstetter

Obwohl der Beruf der Missionskrankenschwester durch verschiedenste Vorschriften des Missionskomitees eingeengt wurde, fanden die Krankenschwestern viele Möglichkeiten, sich selber zu entfalten. In Übersee zu leben und zu arbeiten, stellte für ledige Frauen die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches dar. Anfang des 20. Jahrhunderts liessen sie die gesellschaftlichen Schranken Europas hinter sich und führten in Asien oder Afrika ein weitgehend selbstbestimmtes und unabhängiges Leben. Als Missionskrankenschwester bekamen sie die Möglichkeit, ihre Neugier nach dem Unbekannten und Ungewöhnlichen im Ausland zu stillen. 

Category:1-2016

Buchrezensionen

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Category:1-2016

Dr. Hubert Kolling

Category:1-2016

Nachrichten

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Category:1-2016

Dr. Hubert Kolling

Zim Titelbild:  Elisabeth wäscht einen Aussätzigen

Category:1-2016

Editorial

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Dr. Kristina Matron

Category:1-2016

Gesamtausgabe 1-2016 Gesamtausgabe

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hpsmedia GmbH,

Category:1-2016

Dr. Magdalene Heuvelmann

Die Reflexion der Krankenmorde im Nationalsozialismus und die der Verantwortung der Pflegenden in diesem Zusammenhang stellt bis heute – auch unter aktuellen ethischen Fragestellungen – eine große Herausforderung dar. Deshalb ist es so spannend, die Perspektive der Handelnden vor Ort, ihren Alltag und ihre Dilemmata unmittelbar über ihre eigenen Quellen zu betrachten. Im ehemaligen Benediktinerkloster in Irsee, Allgäu, wurde 1849 eine Psychiatrie gegründet, die seit 1876 als Nebenstelle der Heil- und Pflegeanstalt im benachbarten Kaufbeuren fungierte. Von 1928 bis 1950 waren hier die Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Paul, Mutterhaus Augsburg, als katholischer Orden in der Pflege eingesetzt. 1940 und 1941 wurden von Irsee aus 400 PatientInnen in die Tötungsanstalten Grafeneck und Hartheim gebracht und dort ermordet. An den (beabsichtigten) Folgen einer so genannten „Hungerkost“ starben in Irsee mehrere Hundert Menschen und mehr als 200 wurden durch Medikamentenmissbrauch ermordet. In den 22 Jahren ...

Category:2-2015

Neue Datenbankeinträge

Abermeth, H.-D.: Ethische Grundfragen in der ...
Category: Ethik
Ach, J. S: Interaktionsorientierte Pflegeethik. ...
Category: Ethik
Albisser Schleger, H. et al.: Eine ...
Category: Ethik

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