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Hilmar Conrad,

Rudolf Virchow skizzierte auf der Berliner Frauen-Vereins-Conferenz von 1869 seine Vorstellungen über die berufsmäßige Ausbildung der Krankenpflege. Die Analyse des Redemanuskripts wurde mittels der „Stufen zur Quellenarbeit“ nach Rohlfes durchgeführt. Sie enthält einen Überblick über Virchow, die Frauen-Vereine, das historische Umfeld und die Situation der kirchlichen sowie englischen Krankenpflege um 1869. Zentrales Argument Virchows ist, dass sich die Krankenpflege innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft und nicht in kirchlichen Institutionen organisieren solle. Weiter argumentiert er, dass die Geschlechtertrennung der Pflegkräfte auf den Pflegestationen aufzuheben sei. Die Durchführung müsse staatlich organisiert sein und die Finanzierung genossenschaftlich getragen werden.

Category:2-2017

Dr. Andreas Lauterbach

Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring gilt als einer der Standards in der qualitativen Sozialforschung. Das Verfahren eignet sich, um intersubjektiv überprüfbare Analysen von Textmaterial im Sinne einer objektiven Hermeneutik durchzuführen. In diesem Beitrag wird ein Verfahren vorgestellt, um mittels einer quantifizierenden Inhaltsanalyse historisches Textmaterial zu kartieren. Jenseits dieser theoretischen Überlegungen wird das Verfahren an einem praktischen Beispiel demonstriert: Das Thema Dienstübergaben spielt in der Literatur der letzten Jahrzehnte eine wichtige Rolle. Diese Arbeit zeigt die wichtigsten Diskussionsstränge, ermittelt durch quantitative Analyse von Abstractmaterial der Jahre 1945-2009 auf.

Category:2-2017

Rezensionen Neu!

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Category:2-2017

Nachrichten Neu!

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Category:2-2017

Der Albertverein Sachsen Neu!

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André Uebe

Category:2-2017

Dr. Hubert Kolling

Category:2-2017

Dr. Hubert Kolling

Category:2-2017

Editorial Neu!

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Andreas Lauterbach

Category:2-2017

Gesamtausgabe 2-2017 Neu! Gesamtausgabe

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Category:2-2017

Dr. Kristina Matron,

In diesem praktischen Beispiel für eine Quellenanalyse soll anhand einer Quelle aus einer Zeitschrift für Diakonissen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezeigt werden, wie Lehrende und Studierende im Bereich der Pflegegeschichte Erkenntnisse gewinnen können. Vorgestellt werden die sogenannten „W-Fragen“, die helfen, eine Quelle zu charakterisieren, zu analysieren und in einen historischen Kontext einzuordnen. Dieser historische Kontext erklärt sich meist nicht aus der Quelle allein.

Category:1-2017

Elfa Beate Spitzenberger,

Der vorliegende Beitrag ist eine stark gekürzte Fassung meines unter diesem Titel publizierten Aufsatzes in: Oberösterreich 1918 – 1938. Bd. IV., Hrsg. Oberösterreichisches Landesarchiv, Linz 2016, S. 207 bis 259. Der Forschungsinhalt bezieht sich auf den Kinder- und Jugendschutz in Oberösterreich. Dieser nahm in den letzten Jahrzehnten der Donaumonarchie seinen Anfang, und wurde in der Zeit zwischen den Weltkriegen weiterentwickelt, namentlich durch Schaffung von entsprechenden Einrichtungen im Lande. Vor allem dargestellt werden im vorliegenden Beitrag jene Institutionen und Anstalten, die sich den Kindern und Jugendlichen widmeten, sowohl in Gestalt präventiver Maßnahmen und konkreter Fürsorgetätigkeit, als auch durch den Ausbau des Kinder- und Jugendschutzes in Gesetzgebung und Praxis.

Category:1-2017

Monja Schünemann,

Anfang des 20. Jahrhunderts spaltete sich die Krankenpflege in Deutschland in zwei diametral gegenüberstehende Lager: die weltliche und die geistliche Krankenpflege. Die katholischen Mutterhäuser hatten zunehmend Probleme, ihr Personal zu halten und neues Personal zu rekrutieren. Im Jahr 1920 gründete sich dann die Zeitschrift »Krankendienst«, die es sich zur Aufgabe machte, das Personal mental in seinem Beruf zu halten und die Leitlinien vorzugeben und zu propagieren. Dem ersten Pflexit in Deutschland hatte sie vor allem eines entgegenzusetzen: die Erhöhung des moralischen Drucks auf die Pflegenden.

Category:1-2017

Dr. Hubert Kolling

Zu den in der Geschichte der Pflege im „Porträt“ bisher vorgestellten pflegehistorisch interessanten Personen gehörten mit Rosa Rauner (1889-1972) eine jüdische Krankenschwester, mit Marie Friedrich-Schulz (1878-1967) eine Gewerkschaftsvertreterin, mit Maria Pinding (1832-1990) eine Medizinsoziologin, mit Ilse Lilly Meyer (1912-1995) eine Gewerbeoberlehrerin, mit Johanna Taubert (1946-2008) eine Pflegewissenschaftlerin, mit Ernst Julius Gurlt (1825-1899) ein Vertreter der „Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert“, mit Sophie Henschel (1841-1915) eine Unternehmerin, Philanthropin und Mäzenin, mit Heinrich Haeser (1811-1884) ein Medizin- und Pflegehistoriker, mit Irene Hauschild (geborene Uhing) eine DDR-Lehrbuchautorin sowie mit Mignon Langnas (geborene Rottenberg) eine Krankenschwester, die sich während des Holocausts für die Pflege und Rettung von Kranken und Kindern einsetzte. Mit Ilse Schulz wird diesmal eine Frau vorgestellt, die als Krankenschwester, Pflegeexpertin und Frauenforscherin tätig war.

Category:1-2017

Dr. Hubert Kolling

Am 23. November 2016 verstarb nach längerer Krankheit im Alter von 81 Jahren in Hannover mit Prof. Dr. phil. Karin Wittneben eine Pionierin der deutschen Pflegewissenschaft. Sie gehörte zu den Wegbereiterinnen der an deutschen Universitäten und Fachhochschulen sich etablierenden Pflegewissenschaft und leistete entscheidende Beiträge zur Professionalisierung dieses Faches. Neben der von ihr entwickelten Pflegedidaktik, die großen Einfluss auf die Weiterentwicklung der Pflegelehrerausbildung in Deutschland hatte, bereicherte sie auch die historische Pflegeforschung.

Category:1-2017

Category:1-2017

Dr. Bettina Blessing

Seitjeher ist die Bettstätte für das Wohlbefinden des Kranken mitmaßgebend. Sie soll sowohl seiner Bequemlichkeit als auch der Förderung seiner Gesundheit dienen. Zugleich muss sie den Anforderungen der Pflege gerecht werden. 1832 wies z.B. der angesehene Arzt Johann Friedrich Dieffenbach (1792-1847) auf die zentrale Funktion des Bettes im Leben des Kranken hin: „Das Bette des Kranken ist seine Welt, in ihm lebt er, und weiter kommt er nicht. Es ist das erste und letzte im menschlichen Leben; der Neugeborene wird ins Bette gelegt, und der Sterbende verlässt ungern das Bette.“ Während es zur Geschichte des Betts als Schlafstätte bereits eine umfangreichere Forschungsliteratur gibt, wurde das Bett als Krankenlager bisher weitgehend unbeachtet gelassen.

Category:1-2017

Editorial

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Heinrich Recken

Category:1-2017

Hannah Steiger,

Im vorliegenden Artikel geht es um die Erarbeitung des Themas „Krankenpflege im 19. Jahrhundert“ in Rahmen einer Präsentation. Dabei wird beschrieben, warum genau dieses Thema ausgewählt wurde und erläutert, aus welchen Teilen sich das Referat zusammensetzte. Zum einen sollte mit diesem Vortrag den Mitstudierenden gezeigt werden wie dramatisch die Zustände der Krankenpflege im 19. Jahrhundert waren. Zum anderen wurden die daraus resultierenden Veränderungen dargestellt, die sich in vier neuen Organisationsformen ausdrückten. Audiodatei Download der Audiodatei: http://www.geschichte-der-pflege.info/media/audio.m4a

Category:2-2016

Dr. Joachim Schnürle,

Das Leben von Eva von Tiele-Winckler ist geprägt von dem tiefen, religiös motivierten Wunsch, zu helfen und auch über die Standesgrenzen hinweg, sich mit den Armen zu solidarisieren. Zusammenfassend zeigt sich eine Emanzipation vom Frauenbild ihrer Lebenszeit und auch von den Standes-Konventionen. Daher kann sie in der Nachfolge einer Elisabeth von Thüringen gesehen werden, die 650 Jahre zuvor einen sehr ähnlichen Weg gegangen ist und wahrscheinlich auch ein Vorbild für Eva von Tiele-Winckler war. Auch im 21. Jahrhundert kann das mutige Einsetzen für die Bedürftigen, die persönliche Zuwendung zu den Kranken und das Überschreiten von Konventionen richtungsweisend sein. Heute sind es andere Widerstände, die in der Pflege überwunden werden müssen, die zeitlichen Begrenzungen durch Dokumentationspflichten und Abrechnungs-Vorschriften, die aber nicht dazu führen sollten, den Menschen nicht mehr als bedürftiges Gegenüber im Blick zu haben.

Category:2-2016

Neue Datenbankeinträge

Abermeth, H.-D.: Ethische Grundfragen in der ...
Category: Ethik
Ach, J. S: Interaktionsorientierte Pflegeethik. ...
Category: Ethik
Albisser Schleger, H. et al.: Eine ...
Category: Ethik

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