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Gesamtausgabe 2-2016 Gesamtausgabe

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Editorial

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Andreas Lauterbach,

Nachrichten

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Andreas Altorfer, PD Dr. phil., Museumsleiter

André Uebe,

Nachdem in Sachsen 1945 einer kurzzeitigen Gründung des Roten Kreuzes durch die Sowjetische Militäradministration stattgegeben wurde, erfolgte am 19.09.1945 das endgültige Verbot (s. Zeitschrift 1/2016).

Dr. Hubert Kolling

Zu den in der Geschichte der Pflege im „Porträt“ bereits vorgestellten pflegehistorisch interessanten Personen gehörten mit Rosa Rauner (1889-1972) eine jüdische Krankenschwester, mit Marie Friedrich-Schulz (1878-1967) eine Gewerkschaftsvertreterin, mit Maria Pinding (1832-1990) eine Medizinsoziologin, mit Ilse Lilly Meyer (1912-1995) eine Gewerbeoberlehrerin, mit Johanna Taubert (1946-2008) eine Pflegewissenschaftlerin, mit Ernst Julius Gurlt (1825-1899) ein Vertreter der „Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert“, mit Sophie Henschel (1841-1915) eine Unternehmerin, Philanthropin und Mäzenin, mit Heinrich Haeser (1811-1884) ein Medizin- und Pflegehistoriker sowie mit Irene Hauschild (geborene Uhing) eine DDR-Lehrbuchautorin. Mit Mignon Langnas (geborene Rottenberg) wird diesmal eine Krankenschwester vorgestellt, die sich während des Holocausts für die Pflege und Rettung von Kranken und Kindern einsetzte.

Rezensionen

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Dr. Joachim Schnürle,

Das Leben von Eva von Tiele-Winckler ist geprägt von dem tiefen, religiös motivierten Wunsch, zu helfen und auch über die Standesgrenzen hinweg, sich mit den Armen zu solidarisieren. Zusammenfassend zeigt sich eine Emanzipation vom Frauenbild ihrer Lebenszeit und auch von den Standes-Konventionen. Daher kann sie in der Nachfolge einer Elisabeth von Thüringen gesehen werden, die 650 Jahre zuvor einen sehr ähnlichen Weg gegangen ist und wahrscheinlich auch ein Vorbild für Eva von Tiele-Winckler war. Auch im 21. Jahrhundert kann das mutige Einsetzen für die Bedürftigen, die persönliche Zuwendung zu den Kranken und das Überschreiten von Konventionen richtungsweisend sein. Heute sind es andere Widerstände, die in der Pflege überwunden werden müssen, die zeitlichen Begrenzungen durch Dokumentationspflichten und Abrechnungs-Vorschriften, die aber nicht dazu führen sollten, den Menschen nicht mehr als bedürftiges Gegenüber im Blick zu haben.

Hannah Steiger,

Im vorliegenden Artikel geht es um die Erarbeitung des Themas „Krankenpflege im 19. Jahrhundert“ in Rahmen einer Präsentation. Dabei wird beschrieben, warum genau dieses Thema ausgewählt wurde und erläutert, aus welchen Teilen sich das Referat zusammensetzte. Zum einen sollte mit diesem Vortrag den Mitstudierenden gezeigt werden wie dramatisch die Zustände der Krankenpflege im 19. Jahrhundert waren. Zum anderen wurden die daraus resultierenden Veränderungen dargestellt, die sich in vier neuen Organisationsformen ausdrückten.

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