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Interview

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Markus Golla

Wenn man in Österreich über die Geschichte der Gesundheits- und Krankenpflege spricht, wird sofort über drei Personen der Pflegewissenschaft gesprochen. Einer dieser österreichischen Koryphäen auf dem Sektor „Geschichte der Pflege“ ist Mag. Dr. Gerhard Fürstler, der sich nicht nur mit geschichtlichen Themen beschäftigt, sondern sein Wissen in Unterrichten nahezu täglich an die nächsten Generationen weitergibt. Ein Grund für uns Herrn Mag. Dr. Fürstler zu interviewen…

Markus Golla, Hubert Kolling

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Hubert Kolling

Neben vielen anderen Verrichtungen gehört zu den Tätigkeiten des Pflegepersonals immer wieder auch das Heben, Stützen und Tragen von Patienten. Hierzu hielt der Mediziner Johann Friedrich Dieffenbach (1792-1847) bereits 1832 in seiner „Anleitung zur Krankenwartung“ unmissverständlich fest: „Einen Kranken gehörig warten und pflegen, in Leiden und Noth ihm hülfreich zur Seite stehen, ihn heben, ihn tragen, ihn betten und erquicken, das ist ein edler Beruf, aber ein schweres Geschäft.“

Karin Eder, MSc, BSc,

Die Betrachtung einer australischen Studie von M. McAllister, W. Madsen, J. Godden, J. Greenhill, R. Reed zur Curriculums-Entwicklung in Bezug auf die Wichtigkeit der Verankerung der Geschichte der Pflege in den Lehrplänen. Diese Forschungsstudie befasste sich über einen Zeitraum von acht Monaten mit dem Verständnis des Geschichtsunterrichts in australischen Pflegeschulen und hinterfragte die Notwendigkeit des Geschichtsunterrichts in der Pflegeausbildung im Zusammenhang mit der Entwicklung von Kompetenzen in kritischem Denken und des Verständnisses des Berufsbildes. Das Ziel war, evidenzbasiert nachzuweisen, dass der Unterricht in Pflegegeschichte eine Notwendigkeit ist für die Weiterentwicklung der Profession und ebenso aufzuzeigen, dass gute Pädagogik und Expertenwissen für den Unterricht in Pflegegeschichte zum optimalen Wissenstransfer unabdingbar sind.

Markus Golla

Helene Kafka, später bekannt als Sr. M. Restituta, wurde am 1. Mai 1894 als viertes von sieben Kindern im mährischen Brünn-Hussowitz geboren. Die Eltern, Anton und Maria Kafka (geb. Stehlik), betrachteten ihre Kinder allesamt als Gottes Segen und der Vater war bemüht seine Familie mit seinem Einkommen als Schuhmacher zu ernähren. Nach Beendigung der Schulpflicht und einem anschließenden Jahr Haushaltungsschule arbeitete Helene Kafka vorerst als Dienstmädchen, später erhielt sie eine Stelle als Trafikantin. Im Oktober 1913 entschloss sie sich die Arbeitsstelle aufzugeben, um als Aushilfsschwester im Krankenhaus Lainz zu arbeiten. Dort hatte sie zum ersten Mal Kontakt mit den Ordensschwestern der ‚Franziskanerinnen von der christlichen Liebe’.

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